Mit Weihnachten sind meine Gedanken vor allem bei der jungen Mutter Maria. Sie hat gerade einen Sohn geboren, der für eine andere Welt sorgen wird.
Die zugängliche Mutter des neugeborenen Jesus ist besonders zur Weihnachtszeit hervorzuheben. Maria war neun Monate schwanger, immer unverheiratet, lange unterwegs und das unter schwierigen Umständen. Das erinnert mich an die vielen Menschen, die heute auf der Flucht sind. Die Welt scheint dann so sehr der von vor etwa 2000 Jahren zu ähneln. Maria sehe ich daher als das Symbol dafür, in einem schwierigen Kontext weiterzumachen.
Die Jungfrau Maria gibt ein starkes Bild ab. Maria ist die anwesende Mutter in menschlicher Gestalt, die das für jeden sein möchte. Die Gottesmutter erfüllt ihren Auftrag und dann ist Sie eine enorm starke Frau. Sie läuft nicht weg, sondern tut das, was Sie versprochen hat.
Mit Weihnachten bin ich im Gebet zu Maria. Ich danke Ihr für die vielen, geleisteten Bemühungen. Auch bin ich Ihr dankbar, dass auch ich ein Kind von Ihr sein darf. Mit Weihnachten ist es an der Hand von Maria in eine andere Welt zu gehen. Dort will ich hin…!

