Mariarade entstand aus einer ehemaligen Klosterkolonie, nicht weit vom Stadtkern von Hoensbroek im Süden der Provinz Limburg. Das Viertel wuchs durch den Zustrom von Arbeitern für die Arbeit in den Steinkohlengruben und dann vor allem in der Staatsmijn Emma.

Die Lourdesgrot befindet sich in einem größtenteils ummauerten Bezirk und wird von Freiwilligen gepflegt. Die Grotte ist aus Kalkstein errichtet und hat einen schönen Segmentbogen. Rechts oben in der Grotte befindet sich eine Nische mit dem Lourdesbild darin. In der Grotte ist ein hartgesteinernes Altar auf einem Fliesenboden aufgestellt. An den Hinter- und Seitenwänden der Grotte sind Votivkacheln befestigt, auf denen Dank an Maria ausgedrückt wird, als Geschenk für ein Versprechen oder ein erhörtes Gebet. Auf der rechten Seite der Grotte ist eine runde Sprechkanzel angebracht. Auch ein Kerzenständer ist vorhanden, wie am Wallfahrtsort Lourdes im Süden Frankreichs. Bänke stehen vor der Grotte, um Besuchern einen Platz zu bieten, auf dem sie im Gebet zu Maria sitzen können.

Das Dorf zieht durch die Lourdesgrotte viele Besucher an und das führt zu einer großen Marienverehrung. Dadurch ändert sich die Bezeichnung der Klosterkolonie in Mariarade, ein Stadtteil von Hoensbroek.
Von Gläubigen wurde 1929 die Lourdesgrotte aus bearbeiteten Natursteinblöcken erbaut. Die Initiative für die Grotte kam von den Franziskanerpatern Fortunatus und Clemens. Der Entwerfer der Grotte ist der Bergbauingenieur L. Schlösser. Dies ist auf einer Gedenktafel an der rechten Seite der Grotte vermerkt. Die Lourdesgrotte wurde am 7. Juli 1929 geweiht, 75 Jahre nach der Verkündigung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis.
Tegen de ommuring van het mooi aangelegde perk zijn zeven rechthoekige reliëfs aangebracht. Deze werken zijn gemaakt door de Heerlense kunstenaar Eugène Quanjel (1897-1998). Het zijn grote, keramische tegels met mysteries uit het leven van Maria.


Im Jahr 2010 wurde die Grotte renoviert. Pfarrer Nevelstein hat in diesem Jahr die Lourdesgrotte neu geweiht. Im Jahr 2018 wurde die Marienstatue vom Ehepaar Dohmen restauriert.

Die Lourdesgrot befindet sich am Hommertweg 167, neben dem Friedhof von Mariarade, hinter der Kirche und dem Pfarrhaus. Die Lourdesgrotte von Mariarade ist täglich geöffnet.
