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Pilgerorte in Spanien – Covadonga

Geschichte

Der Name Covadonga bedeutet “Grotte Unserer Lieben Frau”. Ursprünglich stammt der Name vom lateinischen “Cova Dominica”. Auf Spanisch ist es “Cueva de la Señora”.

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Covadonga

Das Heiligtum von Covadonga hat eine jahrhundertealte Geschichte. Im Jahr 718 wird Pelayo oder Pelagius (685-737) zum König von Asturien erklärt. Er ist der Sieger in der mythischen “Schlacht von Covadonga” im Jahr 722. Dieser Kampf gegen die maurische muslimische Herrschaft dauert von 718 bis 722. Pelayo beginnt die Reconquista, die christliche Rückeroberung der Iberischen Halbinsel von den Mauren. Mit der Hilfe unserer Lieben Frau von Covadonga ist dies gelungen. Durch diesen Sieg wurde das Königreich Asturien geboren. Pelayo ist der erste König von Spanien.

Unsere Liebe Frau von Covadonga ist die offizielle Patronin von Asturien und sie wird von den Einwohnern innig geliebt. Unsere Liebe Frau von Covadonga wird “La Santina” genannt (Die kleine Heilige Maria). Das Bildnis befindet sich in der Heiligen Grotte.

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Covadonga, La Santina in der Heiligen Grotte.

Die ursprüngliche Grottenkapelle war aus Holz. Im Jahr 1777 brannte sie nieder und alles ging verloren. Die heutige Marienstatue stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1778 vom Kapitel der Kathedrale von Oviedo als Entschädigung für die durch Brand verlorene Statue gestiftet.

Das gegenwärtige Kloster wurde im 16. Jahrhundert auf dem nicht mehr existierenden Gebäude aus dem 11. Jahrhundert errichtet. Die San Fernando Kirche wurde Ende des 16. Jahrhunderts realisiert.

In der Nähe des Klosters steht die imposante Basilika. Der Architekt dieses Bauwerks ist Frederico Aparici und für die Durchführung sorgte Ramón Martinéz Vigil. Die Arbeiten begannen 1877 und die Kirche wurde 1901 eingeweiht. Das Ganze ist aus hellrosa Marmorsteinen gefertigt, die aus den Bergen rund um Covadonga stammen. Papst Leo XIII. (1810–1903), mit einem Pontifikat von 1878 bis 1903, hat die Kirche zur Basilika erhoben. 1918 wurde das Marienbild von Papst Benedikt XV. gekrönt.

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Covadonga, Basilika.

In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Heilige Grotte Kapelle verwirklicht. Die Kapelle ist im neoromanischen Stil erbaut, mit dem Architekten Luis Menéndez Pidal.

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Covadonga, Erinnerung an den Besuch von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1989.

Kardinal Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII., besucht Covadonga im Jahr 1954. Das spanische Königspaar, Juan Carlos I. und Sophia, mit ihrem Sohn Felipe de Bourbon, dem späteren König Felipe VI., hat 1980 die Wallfahrtsstätte besucht. Papst Johannes Paul II. ist 1989 nach Covadonga gekommen.

Die nahe gelegene Stadt Cangas de Onis ist der Hauptsitz des Königreichs Covadonga.

Wallfahrtsort

Das Heiligtum von Covadonga liegt in einem steilen und engen Tal, umgeben von Bergen und Kalksteinfelsen, zwischen denen der Fluss Covadonga fließt. Das Heiligtum ist ein Ort, an dem Gott die Menschen durch die Fürsprache der Jungfrau Maria trifft. Das Heiligtum von Covadonga ist das spirituelle und religiöse Zentrum der Bewohner Asturiens. Das Heiligtum und die weite Umgebung bilden das Naturparadies Spaniens.

An beiden Seiten des Zufahrtsweges liegt ein Löwe, um den Eingang des Heiligtums zu bewachen. Beide Löwen sind aus Carrara-Marmor gefertigt. Abwärts bei den Löwen liegt ein faszinierender Park.

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Covadonga, Löwen bewachen den Eingang.

Der Brunnen mit sieben Strahlen befindet sich unter der `heiligen Grotte. Es ist ein besonderer Ort, den junge Frauen im heiratsfähigen Alter pflegen. Man sagt, dass die Jungfrau von Covadonga einen echten, klaren Brunnen hat und junge Frauen, die davon trinken, werden innerhalb eines Jahres Braut werden.

Um die Heilige Grotte zu erreichen, muss “die Treppe der Verheißung” mit 101 Stufen bestiegen werden. Die Heilige Grotte ist der wichtigste Teil des Heiligtums. Direkt vor dem Bildnis der Gottesmutter ist die Gruft von Pelayo, seiner Frau Gaudiosa und seiner Schwester zu sehen. In der Grotte steht “La Santina”. Hierher kommen alle Besucher, um zu beten und sie zu grüßen.

Am Eingang zu dem Gang zur Heiligen Grotte ist eine große Glocke in etwa 10 Metern Höhe zu sehen. Diese Glocke wurde Ende des 19. Jahrhunderts hergestellt und wiegt 5000 Kilogramm und ist 3 Meter hoch. Die große Glocke hat in Paris den ersten Preis und eine Ehrenmedaille auf der Weltausstellung von 1900 erhalten. Die ausgezeichnete Glocke ist eine Schenkung an das Heiligtum.

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Covadonga, große Glocke.

De basiliek toont de grootsheid van het verleden van Covadonga. In de grote ruimte zijn vele kunstwerken te bewonderen, waaronder “Maria Boodschap” van Vincente Carducho en een beeld van “Onze-Lieve-Vrouw van Covadonga” van Juan Samsó. Het monument ter nagedachtenis aan Koning Pelayo staat rechts vóór de basiliek. Het werk is uit het jaar 1965 en is gemaakt door Gerardo Zaragoza.

Im Heiligtum ist auch das Covadonga Museum. Es ist als Hotel gebaut und wird später ein Klein-Seminar. Heutzutage übt dort der Schulchor und es ist ein Museum.

Die Wallfahrtsstätte Covadonga ist der meistbesuchte Marienwallfahrtsort Spaniens.

ERHÄLTLICHKEIT

Covadonga liegt in dem Norden von Spanien und wohl in dem Osten von Asturien in dem Nationalpark der Picos de Europa. Covadonga gehört zu der Gemeinde Cangas de Onís und ist gelegen auf 10 Kilometer von diesem Ort.

Adresse: Heiligtum Santa María de Covadonga, 33589 – Covadonga, Asturien, Spanien.

www.realsitiodecovadonga.com

ERLEBNIS

Die zwei hohen Türme der Basilika laden mich von Weitem zum Näherkommen ein. Ich kenne die Einladung, weil ich schon öfter hier gewesen bin.

Nachdem ich das Auto geparkt habe, gehe ich zu Fuß die ansteigende Straße zum Schrein. Als ich näher an den Schrein von Covadonga herankomme, sehe ich ein Dutzend Stände mit angebotenen Devotionalien. Das ist für später und ich steige weiter bergauf.

Zwei große Löwen begrüßen mich am Eingang des Heiligtums. Nach diesen symbolischen Wachposten gehe ich zur Treppe des Gelübdes und 101 Stufen erwarten mich. Bevor ich “La Santina” erreiche, passiere ich das Grab von Don Pelayo, dem ersten König von Spanien. Was für ein Gigant von Krieger er gewesen sein muss!

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Covadonga, Graf Pelayo mit seiner Frau und Schwester.

Die Heilige Grot ist beeindruckend; eine bunte, uralte Schönheit mit reichem Ausblick. Es ist dort voll, was jeden Besucher dieses Heiligtums dazu bringt, “La Santina” zu besuchen. Dies ist der Ort für ein Gebet an die Jungfrau Maria von Covadonga.

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Covadonga, La Santina in der Heiligen Grotte.

Dan ga ik door een wat donkere rotsgang naar de plaats waar kaarsen branden en kom ik weer in de open lucht. Links, op zo’n 10 meter hoogte hangt de grote bel, waar geen klank uitkomt.

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Covadonga, Kreuzung in einer Öffnung im Gang der Heiligen Grotte zum Platz mit der Basilika.

Ich wandere weiter und trete auf einen großen Platz, wo die Basilika dominiert. Wenn ich vor der Basilika stehe und zu den hohen Türmen blicke, wird mir die Erhabenheit des Heiligtums noch deutlicher. Dann schaue ich nach links und sehe die über mannshohe Statue von Don Pelayo. Was für ein kriegerischer Kämpfer ist hier dargestellt.

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Covadonga, Basilika.

Die Basilika ist die nächste Station. Auch hier ist viel Volk mit betenden und umschauenden Leuten. Schritt für Schritt komme ich in der Basilika weiter. Was ist dieses ein großes Gotteshaus! Was für eine Pracht ist zu sehen! Es ist nun die Gelegenheit, gut zu schauen und all dies Schöne zu genießen. Danach stelle ich mich vor ein Bild von Maria und es ist das Beten zu Ihr.

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Covadonga, Basilika.

Nach dem Besuch der Basilika gehe ich ins Museum und kaufe danach einige Kerzen und ein Büchlein über diese Wallfahrtsstätte.

Wenn ich wieder bei den zwei wachenden Löwen bin, sehe ich den Brunnen mit den sieben Strahlen. Dies ist die Gelegenheit für junge Frauen, innerhalb eines Jahres in den Hafen der Ehe einzulaufen.

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Covadonga, Heilige Grot und Brunnen mit sieben Strahlen.

Bevor ich zum Auto gehe, kaufe ich noch ein paar Devotionalien an einem Stand mit einer engagierten Verkäuferin. Für meine Freunde ein Zeichen meines Besuchs in diesem Heiligtum. Noch einmal blicke ich zurück auf einen mehr als gelungenen Besuch im Heiligtum von Covadonga. Leb wohl “La Santina”...

Veröffentlicht: 15. April 2020.

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