Im seeländischen Heinkenszand, steht an der Kerkdreef 6, im Garten der Heiligen Blasius Kirche eine eindrucksvolle Lourdesgrotte.
Auf dem Denkstein bei der Grotte steht, dass der erste Stein von Pfarrer J. Teule am 13. September 1911 gelegt wurde. Dieser große Marienverehrer ergriff die Initiative für den Bau der Grotte. Der Rotterdamer Bauunternehmer H. Fünnekotter realisierte die Grotte. Die Idee von Pfarrer Teule war, eine Kopie der südfranzösischen Grotte in Lourdes zu machen, damit die Menschen eine Lourdesgrotte näher bei sich besuchen konnten, um dort zu beten, nachzudenken, zu danken und präsent zu sein. Pfarrer Teule segnete die Grotte jedoch nicht ein, da er kurz nach der Grundsteinlegung in eine andere Pfarrei wechselte.

Am 25. März 1912, dem Tag Mariä Verkündigung, wurde die Lourdesgrotte von J. Boede, dem Dekan von Goes, geweiht. Vor der Grotte steht ein Gitterwerk zum Schutz der Grotte und der Statuen.
Im Jahr 1934 wurde die Marienstatue durch eine Beton-Lourdesstatue ersetzt. Diese Statue ist ein Geschenk der Marienkongregation. Im Jahr 1980 führte J. Bos eine umfangreiche Restaurierung durch. Im Jahr 1999 fanden erneut Reparaturarbeiten statt und die Grotte wurde mit einer Glastür gesichert. Auch wurde in der Grotte eine Beleuchtung angebracht.


Die Lourdesgrot in Heinkenszand ist ein geschütztes Rijksmonument. Die Grotte ist von kulturhistorischem Wert durch das Ensemble von Stil, Material und Inhalt und ist damit eine Seltenheit.
