Unter dem Namen “Maria” sind Süßigkeiten und Kekse erhältlich. Die Süßigkeiten sind Marien-Schäumchen, auch bekannt als Maria-Süßigkeiten, Marien-Männchen und Marienkäferchen. Das Schäumchen hat die Form von Maria und ist eine weiche Süßigkeit. Andere Merkmale sind leichter Fruchtgeschmack und Pastellfarbe. Die Geschmacksrichtungen sind unterschiedlich, wie Anis, Himbeere, Orange und Vanille. Hersteller stellen die Süßigkeiten mit Aromen, Dextrose, Gelatine, Glukose, Zucker und Farbstoffen her. Im Handel sind auch Süßigkeiten erhältlich, die glutenfrei und für Vegetarier geeignet sind.
Auf Französisch wird das Marienbonbon “guimauve” genannt. Das Wort “guimauve” steht für weichen Schaum und weichen Speck.
Mariakoekjes sind Weizenkekse und haben meist eine runde Form, milde Süße, einen dekorativen Rand und das Wort Maria in Relief auf der Oberseite. Das Mariakoekje wird auch Marietje und Mariakaakje genannt. Der Keks ist knusprig und leicht süß im Geschmack. Mariakoekjes werden meist aus Aroma, Eiweiß, Palm- oder Sonnenblumenöl, Weizenmehl und Backtriebmitteln hergestellt. Es ist ein klassischer Keks zum Kaffee/Tee.
Die Maria-biscuit ist eine Variante des Mariagebäcks. Sie wurde 1875 erstmals von der Bäckerei Peek, Frean & Co. Ltd. in London hergestellt. Dies geschah zur Erinnerung an die Hochzeit im Jahr 1874 von Maria Alexandrowna von Russland (1853-1920), Großherzogin von Russland und Alfred Ernst Albert (1844-1900), Herzog von Edinburgh und Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha (1893-1900). Der Name Maria-biscuit leitet sich also vom Vornamen der russischen Großherzogin ab.
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