Geschichte
In dem spanischen Acebo befindet sich das Santuario de la Virgen del Acebo/Santuario de Nuestra Señora del Acebo. Der Name Acebo bedeutet Hulst. Hier ist also das Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Hulst.
Die Entstehung des Wallfahrtsortes ist am 8. September 1575, dem Festtag der Mariä Geburt. Denn an diesem Tag ereignet sich das erste Wunder. Maria ist auf einem Stechpalmenbaum erschienen. Dies geschah an dem Ort, an dem einst eine alte Kapelle gestanden hat. Die Folge ist, dass viele Pilger nach Acebo kommen.

Vanwege de grote toeloop van pelgrims is de huidige kerk gebouwd en hiervoor heeft de kapel plaats moeten maken. In 1590 is het godshuis voltooid en wordt de kerk ingewijd door Diego de Argos. De kerk heeft de vorm van een Latijns kruis, met een toren bij de ingang en een sacristie aan de zuidoostzijde.

Der heutige Hauptaltar wurde von Manuel de Ron Yllano aus Péjan angefertigt. Im Jahr 1691 wurde der beeindruckende Altar hinter einer stabilen Absperrung aufgestellt. Im Jahr 1709 wurden die goldenen Arbeiten am Altar angebracht. Auf dem Retabel ist die Jahreszahl 1828 zu sehen.
Wallfahrtsort
Acebo ist, nach Covadonga, das zweite wichtige Heiligtum in Asturien.
Auf 1174 Metern Höhe liegt das Heiligtum von Acebo. Dieser Berg ist Teil der Sierra del Acebo. Das Heiligtum liegt knapp unterhalb des Gipfels des Berges. Für Pilger und Radtouristen ist es eine beliebte Wander- und Fahrradroute von Cangas del Narcea zum Gipfel von Acebo, wo Sendemasten stehen. Der eigentliche Anstieg ist etwa 9 Kilometer lang mit einer durchschnittlichen Steigung von über 9 Prozent. Das Heiligtum erhält daher die meisten Besucher, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad gekommen sind.

Das Bild der Maria befindet sich in der Mitte des Altarbildes.

Viele Pilger kommen am 8. September und dem darauffolgenden Sonntag zum Heiligtum. Dann findet eine Prozession mit der Weihe des Viehs statt.
ERHÄLTLICHKEIT
Das Heiligtum von Acebo liegt in Asturien und zwar in der Region von Oviedo. Es ist dann nach Cangas del Narcea zu gehen und anschließend die kleinen Orte Robledo de San Cristobal, Borracao und El Branon zu passieren.

Von Cangas de Narcea sind es 12 Kilometer bis zum Santuario de Nuestra Señora del Acebo. Diese Straße ist fast immer ansteigend.
Info: Sierra del Acebo, PLZ 33800 Cangas del Narcea.

ERLEBNIS
Am 8. September 2019, dem Fest Maria Geburt, befinde ich mich im kleinen spanischen Heiligtum von Acebo. Dies ist für mich ein denkwürdiger Tag, denn heute darf ich nicht nur hier sein, sondern heute erblickt die Mariakamer das Licht über den digitalen Highway. An diesem Sonntagmorgen komme ich um Viertel vor zehn in die kleine Kirche. Die Außenmauern von mehr als einem Meter Dicke beeindrucken mich. Um 11:30 Uhr möchte ich die Eucharistiefeier besuchen und im Warten auf die Messe wird eine CD mit einem Lied über Acebo abgespielt. Wiederholt höre ich das Lied. Dies ist doch eine besondere Aufwärmung für die Feier. Der Altar steht hinter einem schweren Eisengitterwerk von ungefähr 4 mal 4 Metern. Ich komme zum Hochaltar und staune über die besonders schöne Schönheit des Aufbaus. Was für eine schöne Arbeit von Künstlern! In der Mitte steht eine sehr besonders schöne Marienstatue. Sie wird hier die Jungfrau des Stechpalms genannt.

Es ist möglich hinter den Altar zu kommen. Diese besondere Gelegenheit nehme ich gerne wahr. Es geht zuerst eine Stufe hinauf und danach eine Stufe hinunter. Ich gehe die Stufe hinauf und stehe hinter dem Marienbild. Schau, jetzt stehe ich mal hinter Ihr anstatt Sie hinter mir.
Zwischen dem Gitterwerk und dem Altaraufbau hängen Fahnen mit dem Bildnis von Maria und es steht auch eine Darstellung von Maria. Ich lehne mich mit dem Rücken an das große Gitter und lasse die Schönheit dieses Kirchenteils länger auf mich wirken. Ein Gebet kommt wie von selbst.
Vor dem Zaun auf dem Boden brennen viele Kerzen. Jetzt verstehe ich, dass die Türen weit offen stehen; nicht nur als Einladung, sondern auch zum Schutz der weißen Wände. Denn der Dunst der vielen Kerzen ist in der Lage, Weiß schwarz zu färben. Vor der kleinen Kirche habe ich Kerzen gekauft und diese dürfen nun brennen. Ich zünde auch einige an für die Besserung einiger Freunde und für die Aufmerksamkeit guter Menschen, die mir sehr am Herzen liegen. Auch lasse ich eine Kerze anzünden als Dank an Maria, da die Reise hierher so gut verlaufen ist.
Rechts und links von den brennenden Kerzen stehen viele elektrische Kerzen. Um unechte Kerzen anzuzünden, lasse ich mich nicht einladen. Es fällt mir auf, dass viele Pilger zu Besuch sind. Die meisten kommen aus Spanien. Um 11:30 Uhr wohne ich, in dieser alten Kirche, der Eucharistiefeier bei. Alle Stühle sind besetzt und es stehen sogar noch Kirchenbesucher an den Seiten des Gotteshauses.
Nach der Messe sehe ich noch eine prächtige Messgewand mit einem Bild von Maria. Auch an beiden Seiten des Eisengitters sind noch Kunstwerke zu sehen. Auf der einen Seite sind der gekreuzigte Jesus und Jakobus der Ältere zu ehren. Die andere Seite zeigt eine Weihnachtsszene. Hier daneben und davor sind allerlei Ausdrucksformen von Dank und Ehre zu sehen, welche Ex Votos genannt werden. Was besitzt dieses Kirchengebäude viel an Schönheit.

Nach der Feier und dem Rundgang gehe ich nach draußen. Es ist eine belebte Szene mit Tanz und Musik. Ich sehe auch, dass viele mit dem Fahrrad hierher gekommen sind. Es ist ein besonderer Tag, dieser Sonntag, der 8. September 2019, denn nicht nur ist es das Fest der Geburt Mariens, “Natividad de la Virgen María”, sondern auch die Ankunft einer Etappe der Vuelta a España. In wenigen Stunden werde ich hier die Ankunft der 15. Etappe erleben, einer Bergetappe, die von Tineo über 154,4 Kilometer zum Santuario del Acebo führt. Die Ziellinie ist auf dem Gipfel des Berges, nahe dem Heiligtum, gezogen.
Veröffentlicht: 23. März 2020.
Geändert: 10. April 2020.
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