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Blankenberge – Unsere Frau vom Skapulier in der St.-Antoniuskirche

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Unsere Liebe Frau vom Skapulier in der St.-Antonius-Kirche in Blankenberge
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Das Skapulier von Unserer Lieben Frau in der St. Antoniuskirche zu Blankenberge

Die Verehrung der Muttergottes in Blankenberge reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1334 wird eine Kirche erwähnt, die durch einen Sturm zerstört wurde. Die heutige Kirche mit dem Namen St. Antonius an der Scarphoutstraat ist an die Stelle des durch Naturgewalt zerstörten Gotteshauses getreten. Im Jahr 1335 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen und die Einweihung fand 1358 statt. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zerstören Protestanten und Geusen die Kirche. Im Jahr 1611 wird mit der Reparatur begonnen und 1618 wird der Muttergottesaltar gefertigt. Der Wiederaufbau dauert viele Jahre. Die Kirche erhält dann die heutige, kleinere Form und ist im gotischen Stil erbaut. Die spätere Verzierung weist Merkmale des Barock und Rokoko auf. Durch die Zunahme der Gläubigen wird die Kirche zu klein. Eine größere Kirche wird gebaut, und das ist die St. Rochus-Kirche. Danach werden die Türen der St. Antonius-Kirche für katholische Gottesdienste geschlossen, und das Gebäude erhält andere Nutzer. Im Jahr 1926 wird beschlossen, die St. Antonius-Kirche zu restaurieren, danach kehren die katholischen Gottesdienste zurück. Diese Kirche wird dann die Pfarrkirche. Ab 1937 ist die St. Antonius-Kirche ein geschütztes Denkmal.

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Detail des Gemäldes “Die Anbetung der Heiligen Drei Könige” in der St.-Antonius-Kirche zu Blankenberge
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Gemälde von Maria in der St.-Antonius-Kirche in Blankenberge

Im linken Seitenschiff befindet sich der hölzerne Marienaltar. Die Marienstatue mit Kind ziert das Altarbild in einem Medaillon. Das Gemälde “Anbetung der Weisen” bildet den Hintergrund des Altars. Die Statue der Muttergottes vom Skapulier befindet sich links vom Marienaltar in einer Ecke. Die hölzerne, bekleidete Marienstatue stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1633 oder früher. In diesem Jahr wurde die Bruderschaft des Skapuliers gegründet. Im Jahr 1999 wurde die Statue von Vandalen in Brand gesetzt und dadurch zerstört. Die Überreste des Kopfes von Maria und des kleinen Jesus liegen rechts und links unter der Statue. Anschließend wurde eine Nachbildung von der Firma Slabbinck aus Brügge angefertigt. Im Jahr 2001 wurde die Statue in einer Glasvitrine aufgestellt. Am Arm von Maria hängen untereinander zwei Skapuliere. Im Turm hängen große Glocken, darunter die 700 kg schwere Glocke der Muttergottes.

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Spitzenstück des Altars Unserer Lieben Frau in der St.-Antonius-Kirche in Blankenberge
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Bildnis der Jungfrau Maria von Lourdes in der St. Rochuskirche in Blankenberge
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Keramikfliese am Eingang der St. Rochuskirche in Blankenberge

Im Eingang der St. Rochuskirche, gelegen an der Albertlaan 1, sind zwei Keramikfliesen in die Mauern eingelassen, darunter eine, die auf die Wallfahrt nach Meetkerke verweist. Der Text lautet: “an die Fischerliebfrau unseres Städtchens O.L.V. von Meetkerke 1978”. In der Kirche sind auch Skulpturen und Gemälde von Maria zu sehen, darunter das Gemälde der Unbefleckten Empfängnis aus dem 18. Jahrhundert. Engel tragen Symbole Marias, wie Lilie, Ölbaumzweig, Rose und Palmzweig. Im Rosettenfenster sind ebenfalls Symbole Marias zu sehen. Rund um das Fenster ist der lateinische Text des Ave Maria angebracht. In der Kirche steht auch eine Statue der Muttergottes von Lourdes, an der viele Kerzen brennen, und Maria ist in der Kapelle der Muttergottes der Schmerzen dargestellt.

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Bildnis von Maria mit Kind in der Sankt-Rochus-Kirche in Blankenberge
Datum der Erstveröffentlichung: 13. August 2022
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