Von Maria sind unzählige Bilder gemacht worden und diese stehen meistens in Wallfahrtsorten, Kirchen, Kapellen und Häusern. Unter all jenen Kreationen gibt es solche, die häufig vorkommen, wie das Lourdes-Bild, das Fatima-Bild und das Vesperbild. Diese Bilder variieren unter anderem in Stil, Material, Größe und Farbe.
Alte Darstellungen Mariens stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert und sind überwiegend aus Stein und Holz. Die Hauptthemen der Gnadenbilder sind im Zeitraum vom Beginn des 13. Jahrhunderts bis zum Ende des 15. Jahrhunderts die thronende oder sitzende Mutter und die Pietà.
Im späten Mittelalter, zwischen 1350 und 1500, kommt das Vesperbild (Pietà) als Schöpfung von Bildhauern. Dabei hat Maria ihren gestorbenen Sohn teilweise auf dem Schoß und sie beweint ihn. Diese Darstellung erlebt ihren Höhepunkt im 17. und 18. Jahrhundert. Die 13. Kreuzwegstation drückt dies aus, als Jesus vom Kreuz genommen wird und auf den Schoß Marias kommt.
Die Verehrung byzantinischer Marienbilder erreicht nach der Belagerung von Konstantinopel im Jahr 1453 einen Höhepunkt. Dies bedeutet das Ende des Oströmischen Reiches, das später den Namen Byzantinisches Reich erhält.
Um 1500 kommt die Darstellung der sitzenden Maria mit ihrem Söhnchen wieder in den Vordergrund.
Im 17. und 18. Jahrhundert erreicht die Marienverehrung einen neuen Höhepunkt. Der barocke Stil von Skulpturen und Kirchen trägt dazu bei.
Durch die Verbreitung von Gnadenbildern und deren Kopien entstehen Varianten von Marienbildern, wie die betrübte Mutter, Mariahilf, Maria Schnee und die weinende Mutter. Dann entstehen auch geschnitzte und bemalte schwarze, bekleidete und gekrönte Marienbilder.
Im 19. Jahrhundert kamen Bilder der Wunderbaren Medaille, der weinenden Maria von La Salette und des Lourdesbildes, unter anderem von Maria. Im 20. Jahrhundert kam das Fatima-Bild und das Bildnis der Unbefleckten Empfängnis Mariens, der Mutter vom Immerwährenden Beistand, hinzu.
Eine riesige Statue der Maria steht im südlichen Teil der philippinischen Bucht von Batangas. Inklusive Sockel misst das Ganze 98,15 Meter. Oftmals wird diese Schöpfung nicht als Statue, sondern als großes Gebäude angesehen. Die Namen dieses Gebäudes sind “Turm des Friedens” und “Mutter ganz Asiens”. Das beeindruckende Gebäude steht im Ort “Montemaria International Pilgrimage & Conference Center”.
Die höchste Statue der Jungfrau Maria steht im brasilianischen Wallfahrtsort Crato. Am 16. November 2025 wird die große Statue der Jungfrau Maria von Fatima geweiht. Die Höhe der Statue Marias beträgt ganze 51 Meter, exklusive des Sockels. Dies ist die größte Darstellung einer Heiligen auf Erden. Die Marienstatue ist eine immense Nachbildung der Darstellung in der Erscheinungskapelle im portugiesischen Fatima, wo Maria 1917 mehrmals drei Kindern erschien.
~~~



