Geschichte
Am 1. November 1937, dem Allerheiligenfest, verlässt die 11-jährige Grete Ganseforth die St.-Petrus-in-Ketten-Kirche, um eine Gebetspause einzulegen. Beim Verlassen blickt sie auf den Friedhof und sieht, wenige Dutzend Meter von der Kirche am Friedhof entfernt, ein Licht und kurz darauf eine strahlende Gestalt. Diese Gestalt befindet sich auf einer Wolke und etwa einen Meter über dem Boden. Bei ihrer Rückkehr in die Kirche sagt Grete zu ihrer 13-jährigen Schwester Maria, dass sie vielleicht die Muttergottes gesehen habe. Wenig später gehen beide zu dem Ort, an dem die schöne Gestalt gewesen ist. Auch ihre Freundinnen, die 11-jährige Anni Schulte und die 13-jährige Susanne Bruns, sind dabei anwesend. Die vier Kinder sehen die Gestalt in einem weißen Gewand, das mit einem Band zusammengehalten wird. Die weiten Ärmel des Kleidungsstücks reichen bis zu den Händen. Die Gestalt trägt einen weißen, undurchsichtigen Schleier und zwar vom Kopf bis zu der hellblauen Wolke, auf der Sie steht. Durch den Schleier ist das Haar der Gestalt uns.
Dies ist der erste Tag der Erscheinungen, und bis zum 13. November 1937 erleben die Kinder jeden Tag eine Erscheinung. Es folgen noch mehr als 100 Erscheinungen an 105 Tagen. Gelegentlich gibt es zwei Erscheinungen an einem Tag, sowohl vor den vier Mädchen gemeinsam als auch vor jedem einzelnen. Die Erscheinungen von Anfang November sorgen in der Region für die nötige Aufregung. Allerdings sind 1937 die Nazis in Deutschland an der Macht, und sie halten nichts vom Glauben an Erscheinungen. Ab dem 8. November 1937 werden die Kinder mehrfach von den antiklerikalen Machthabern verhört. Die vier Seherinnen werden zur Untersuchung in ein Krankenhaus in Osnabrück gebracht. Den Kindern fehlt es jedoch an nichts; sie machen sowohl geistig als auch körperlich einen gesunden Eindruck. Anschließend landen sie in einer psychiatrischen Anstalt. Sie kommen in einen Schlafsaal, wo sie von psychisch Gestörten schikaniert werden. In der Anstalt sind die Kinder psychischer Beeinflussung ausgesetzt und werden bedroht, bestraft, befragt und untersucht. Den Mädchen werden Erfindungen vorgeworfen, und sie werden als Psychopathinnen abgetan. Die Kinder bleiben bei ihrer Aussage, dass sie die Mutter Gottes gesehen haben. Die Seherinnen sprechen subjektiv die Wahrheit. Sie geben keine Aussagen unter dem Einfluss anderer ab. Ihre Aussagen stimmen stets miteinander überein. In der Anstalt verbleiben die Mädchen sechs Wochen, nämlich vom 14. November bis zum 23. Dezember 1937. In dieser Zeit gibt es keine Erscheinungen. Auf Druck kirchlicher Autoritäten werden sie freigelassen. Vor allem der Bischof von Osnabrück hat sich dafür eingesetzt. Anschließend kommen die Kinder für vier Wochen ins Mariahospital in Osnabrück. Dort erholen sie sich geistig und körperlich. Die Rückkehr nach Heede erfolgt am 19. Januar 1938. Von der Gestapo erhalten sie die Anweisung, den Ort der Erscheinungen nicht aufzusuchen. Sie gehen jedoch nicht über die Straße, sondern nehmen einen Umweg über den Friedhof und die Erscheinungen werden wieder aufgenommen.

Am 5. April 1939 sagt die Erscheinung, wer sie ist. Maria Ganseforth ist allein und hat die Gestalt gefragt, wie sie genannt werden möchte. Dann gibt sich die Gestalt zu erkennen, indem sie antwortet: “Königin des Universums” und “Königin der armen Seelen”. Maria sagt auch, dass sie durch das Gebet der Lauretanischen Litanei verehrt werden möchte. Am 4. Oktober 1939 bittet sie die Kinder, alles, was sie ihnen gesagt hat, dem Klerus mitzuteilen. Andere Worte von Maria sind unter anderem: “Ich werde nur diejenigen heilen, die die richtige Einstellung haben.”
Der goldene Ball, den Jesus hält, ist das Symbol für das Universum. Maria hält mütterlich ihre Hand über den Ball. Die Krone der Königin des Universums besteht aus acht Spitzen. Die Zahl 8 kommt in Oktaven vor; achttägige Kirchenfeste, acht Seligkeiten und acht Herrlichkeiten. Diese Herrlichkeiten sind die Unbefleckte Empfängnis, die Königin, die Jungfräulichkeit, Mutter Jesu, Mutter der Kirche, die Aufnahme in den Himmel, die Königin des Universums und die Königin der armen Seelen. In Heede erscheint Maria beim Friedhof, wo viele arme Menschen liegen. Arme Seelen sind auch Menschen, die ihren Glauben verlassen haben. Weiter sind Menschen mit einer schwer verantwortlichen Funktion arme Seelen. Arme Seelen sind auch Menschen mit einer besonderen Berufung.
Am 3. November 1940 findet die letzte Erscheinung Mariens statt. Dies geschieht an genau demselben Ort wie die erste Erscheinung, drei Jahre zuvor. Maria gibt den Mädchen ihren Segen und sagt ihnen, sie sollen Gott treu bleiben, gut leben, oft beten und gerne das Rosenkranzgebet. Sie schließt mit: “Lebt wohl, meine lieben Kinder, auf Wiedersehen im Himmel”. In der Zeit von drei Jahren hat Maria nicht viel gesagt. Wesentlich ist das Erscheinen in einer äußerst unruhigen Zeit.
Die Erscheinungen Marias kommen meist unerwartet. Meist dauern die Erscheinungen nur wenige Minuten, manchmal etwas länger. Die Erscheinungen sind immer in der Nähe des Friedhofs. In den ersten fünf Monaten der Erscheinungen sagt Maria nichts. Es gibt dann nur Gesten und Mimik. Auch werden die Kinder von Ihr gesegnet. Die Erscheinung schaut sie an, nickt, weint, winkt, segnet und schwebt. Am 2. November 1937, dem Tag von Allerseelen, und am Gründonnerstag 1938 sehen die Kinder die Erscheinung ohne Jesus. Sie hält dann die Hände gefaltet. Bei den anderen Erscheinungen ist Sie immer von Jesus begleitet, aber das Kind spricht nie. Erst 5 Monate nach der ersten Erscheinung spricht Maria die ersten Worte: “Kinder, betet noch viel”. Maria erscheint unregelmäßig, so kommt Sie in der Zeit vom 16. August 1938 bis zum 25. März 1939 nur an drei Tagen zu den Kindern. Zwischen dem 1. Januar und dem 5. August 1940 erscheint Maria nur zweimal den vier Sehern zusammen. Sie ist dann ernst betrübt. Die Erscheinung hat jedem der Seher ein Geheimnis anvertraut, das sie nur mit dem Papst teilen dürfen. Dieses Teilen ist nicht geschehen, da die Kinder nicht mit dem Papst in Kontakt gekommen sind. Während der Erscheinungen sind die vier Mädchen vollkommen unempfindlich für andere Wahrnehmungen, wie Berührungen, Lichtreflexe und Worte. Bei den Erscheinungen sind manchmal sehr viele Menschen anwesend, jedoch nur die vier Mädchen sehen Maria und hören Sie sprechen. Die Erscheinungen können nicht wissenschaftlich erklärt werden und sind daher übernatürlich.
Am 29. September 1940 weiht das Bistum Osnabrück sich Maria.
Am 3. November 1973 findet die erste nächtliche Anbetung in Heede statt.
Für den Bau der Kirche stand an derselben Stelle eine Kapelle, die einer adligen Familie in Heede gehörte. Die Kirche St. Petrus in Ketten wurde 1464 erbaut und bietet 150 Plätze. 1983 wurde die alte Kirche renoviert. Dies geschah anlässlich des 500-jährigen Bestehens der Kirche. 1977 wurde das zweite Gotteshaus eingeweiht und diese Kirche zählt über 500 Sitzplätze.
Im Jahr 1983 wurde der Erscheinungsort auf dem alten Friedhof in einen Gebetsraum umgewandelt.
Im Jahr 1986 wurde die Beichtkapelle eingeweiht. Heede ist einer der wenigen Orte, an denen viel gebeichtet wird.
Im Jahr 1990 wurde der neue Kreuzweg eingeweiht.
Am 25. März 2000 wurden die Erscheinungen von dem Bischof von Osnabrück anerkannt. Jedoch hat der Vatikan zu Rom die Erscheinungen in Heede nicht anerkannt. Hier spielt die Annäherung zu den Protestanten eine wichtige Rolle. Rom will die Beziehung zu der protestantischen Kirche nicht in Gefahr bringen, indem die Aufmerksamkeit auf Maria akzentuiert wird.
In Heede haben Gebetserhörungen und Heilungen stattgefunden.
Wallfahrtsort
In der Gebetsstätte Heede befinden sich zwei Kirchen, nämlich die “St. Petrus in Ketten” aus dem Jahr 1464 und die “Maria, Regina Universum” aus dem Jahr 1977. Zwischen beiden Kirchen liegen zwei überdachte Kapellen und ein Friedhof. Gegenüber den Kirchen, auf der anderen Straßenseite, steht ein Kloster.
Jährlich empfängt Heede viele Pilger, die dort kommen, um die heilige Eucharistie zu feiern und zu beten. Viele, die nach Heede kommen, haben einen Grund. Zum Beispiel, um für Kranke in ihrem Familien- und/oder Bekanntenkreis zu beten. Auch beten dort Menschen für sich selbst und für diejenigen, die mit Schwierigkeiten kämpfen.
Nicht nur gehen die Pilger zu den Kirchen, sondern sie besuchen auch den Ort der Erscheinungen, den Friedhof und den Marienpark.
Die Erscheinung hat deutlich gemacht, dass die Menschen viel beten müssen und dafür bietet Heede eine ausgezeichnete Gelegenheit. Durch das Gebet können Menschen geholfen werden, die zusätzliche Gnaden benötigen. Schließlich finden in Heede Gebetserhörungen statt. Auch kommen Heilungen von Kranken vor. Es ist auch ein Ort für geistliche Berufungen. Besucher können dort spirituelle Erfahrungen machen.
An jedem ersten Samstag des Monats findet in Heede eine nächtliche Anbetung des Allerheiligsten Sakraments statt. Dann strömen die Pilger herbei. Bis kurz nach Mitternacht gibt es eine Gebetszeit für Jugendliche und danach für die nicht mehr ganz jungen Leute. Das Gebet dauert bis zum frühen Morgen und dann beginnt die Feier der Eucharistie. Die Pilger erleben eine echte Gebetsnacht.
In der Sommerperiode findet am Samstagabend, nach dem Rosenkranzgebet und der Messe, eine Lichterprozession auf dem alten Kirchhof statt. Jeden Sonntagnachmittag gibt es Anbetung in der Marienkirche.
Heede hat auf manchen Besucher eine religiöse Anziehungskraft. Der Gebetsort ist eine ausgezeichnete Stätte für religiöses Leben, auch wenn dieses nur wenige Stunden währt. Heede ist ein friedvoller Ort, an dem sich Himmel und Erde berühren.
Jährlich erhält der Wallfahrtsort etwa 100.000 Besucher.
ERHÄLTLICHKEIT
Die “Gebetsstätte Heede” liegt in Nordwestdeutschland, im Bundesland Niedersachsen am Ufer des Flusses Ems. Von den Niederlanden aus ist es möglich, bei Emmen die Grenze zu überqueren und der Straße nach Emden zu folgen, dies ist die A31. Bei der Ausfahrt 17 ist es Richtung Heede zu nehmen. Eine andere Möglichkeit ist, bei dem groningischen Boertange die niederländisch-deutsche Grenze zu überqueren. Der Gebetsort liegt dann nur 7 Kilometer von der Grenze entfernt.
Adresse: Kirchstraße 7, D 26892 Heede.
Webseite: www.sankt-petrus-heede.de und hier sind aktuelle Informationen zu finden.
ERLEBNIS
Verscheidene keren ben ik in de gelegenheid geweest naar Heede te gaan. Enige ervaringen wil ik met u delen …
Es ist Samstag und gegen halb sechs am Nachmittag komme ich in Heede an. Das Auto wird auf dem Parkplatz abgestellt und zuerst gehe ich zur Erscheinungskapelle. Dort bin ich in Gedanken und um zu beten.
Daarna ga ik naar de Mariakerk, want daar begint om 18.00 uur het rozenkransgebed en aansluitend is er een eucharistieviering. Bij binnenkomst koop ik twee boekjes met enige beschrijving over dit gebedsoord. Het ene is voor mijn grote Maria-vriend en het andere behoud ik voor mezelf. Ook koop ik een kaars en deze is voor de processie, welke later op de avond wordt gehouden. In de kerk komen meer mensen naarmate de weesgegroetjes klimmen in aantal.
Diese Kirche zeigt bunte Glasmalereien. Neben dem Altar steht in etwa zwei Metern Höhe eine Marienstatue aus Holz, die mir durch meine Reisevorbereitungen bekannt vorkommt. Maria trägt eine Krone und hält das kleine Jesuskind auf dem linken Arm. Die goldene Kugel mit dem Kreuz oben drauf ist ebenfalls dabei. Die Feier beginnt mit viel Gebet und Gesang. Danach wird die Novene für die Kranken gebetet. Nach den Zeremonien mache ich einen Rundgang durch die Kirche. Ich komme unter anderem hinten im Gotteshaus zur Marienkapelle und sehe ein auffallend großes Gemälde. Das eindrucksvolle Kunstwerk stellt Maria und Jesus dar, die hier oft erschienen sind.
Wenn die Uhr zehnmal schlägt, beginnt die Eucharistiefeier. Die Marienkirche ist brechend voll. Es stehen sogar Besucher hinten im Gebäude. So ist das jeden ersten Samstag im Monat, wie man mir sagt. Während der Feier wird viel gesungen und lange gekniet. Was für trainierte Knie diese Deutschen haben! Meine Knie, mit nur noch Haut über den Knochen, protestieren schon nach zehn Minuten.
Um halb zwölf beginnt die Prozession an der Marienkirche. Es ist ein langer, beleuchteter Zug, der durch den Marienpark und den Friedhof führt. Während des Prozessionszugs werden viele Marienlieder gesungen. Das Ende dieses nächtlichen, kerzenreichen Umzugs endet an der Marienkirche. Dort wird noch gebetet.
Nach der Prozession bringe ich mein verlöschtes Kerzchen zum Auto. Dort trinke ich ein paar Schlucke Wasser, esse zwei Pflaumen und gehe wieder zur Marienkirche. Ich bin gerade rechtzeitig da, um den Beginn der Anbetung durch junge Leute mitzuerleben. Ich mache beim Beten mit, auch wenn mein Körper nicht mehr jung ist, aber mein Kopffühl ist noch jugendlich. Außerdem habe ich langes Haar. Aber ist dies ein Ausdruck von Jungsein? Vielleicht lässt mein Haar bei anderen an ein Überleben aus den unruhigen Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts denken. Überjahrender Pilgrim …
Ein großer Bildschirm steht beim Altar und darauf erscheinen Texte. Hierdurch ist es für Besucher möglich mitzusingen unter Begleitung einer Gitarre und eines Klaviers. Zwischen den Gesängen werden Texte vorgelesen.
Die Gebetszeit für die weniger jungen Menschen beginnt, wenn die Jüngeren ihre Beiträge geleistet haben. Die Wachablösung ist etwas nach 1.00 Uhr. Auch beim neuen Nachtteil wird gesungen, aber merklich mehr gebetet. Das Singen stoppt um 3.00 Uhr und dann beginnen die Betstunden und mit der Viertelstunde sind weniger betende Menschen in der Kirche. Meine Gedanken gehen zu meinem Vater und meiner Mutter. Gute Freunde kommen auch in meinem Kopf zu Besuch. Mit ihnen habe ich das Beste vor. Wie froh ich über ein so reiches Sozialleben bin.
Um Viertel vor Sieben endet mein Beten. Ich kaufe noch einige Kerzen, Karten und Medaillons für andere. Danach verlasse ich die Kirche. Draußen ist es schon eine Weile hell. Ich lasse die frische Außenluft mich umgeben. Wie friedlich und still fühlt es sich hier an. Es ist schön, hier zu sein. Als ich zum Wagen komme, werden die gekauften Waren in die Tasche gelegt. Ich nehme im Auto Platz. Ich denke an den Aufenthalt hier und schlafe ein.
Selbst später werde ich durch läutende Glocken geweckt. Ein kurzer Schlaf... Ich verlasse das Auto und gehe zur Marienkirche. Um acht Uhr beginnt die Eucharistiefeier. Die Kirche ist dieses Mal halb voll. Es gibt ein Dutzend, in Schwarz gekleidete, Schwestern. Auch in dieser Messe wird viel gesungen. Der Priester wird von zwei Mädchen und zwei Knaben begleitet. Es sind die Messdiener von etwa zwölf Jahren. Der Vorbeter wird auch von einer in Weiß gekleideten Frau assistiert. Das Knien gelingt mir schon besser. Es ist einfach nur Gewöhnung.
Nach der Messe gehe ich zum großen Marienbild in dieser Kirche. Ich danke ihr für den schönen, spirituell reichen Aufenthalt an diesem Gebetsort. Meine Gedanken gehen zu meinen Eltern. Wie hätten sie es hier erlebt?
Anschließend besuche ich den Friedhof und drehe eine Runde. Ich komme zum Grab von Grete Ganseforth (12-1-1926 – 27-1-1996), einer der Seherinnen. Am Grab liegen Blumen und brennen Kerzen. Hier liegt die Frau, die fast 50 Jahre bettlägerig gewesen ist. Was hat sie gelitten...
Nach dem Friedhof spaziere ich zum angrenzenden Marienpark. Hier liegen Rosenkranzgeheimnisse und es gibt eine Statue von Papst Johannes Paul II. Er ist auf einem Felsen dargestellt und lehnt an seinem Stab mit Kreuz. In diesem Park steht auch die Statue, die Maria aus der Zeit der Erscheinungen ähnelt. Sie hat ein weißes Gewand an, trägt eine goldene Krone und steht auf einer blauen Wolke. Die Darstellung hat einen eindrucksvollen Platz unter den Bäumen. Im Heiligtum und besonders im Marienpark liegen viele große Felsbrocken und diese verweisen auf Orte, an denen die Königin des Universums erschienen ist.
Wenn ich den Mariapark verlasse, fällt mein Blick auf eine große Bronzestatue des Erzengels Michael. Der Engel steht auf einem sehr großen Felsbrocken, der die Weltkugel darstellt. Eine Schlange windet sich darum herum und der Engel schaut nach oben. Die Statue wurde vom Bildhauer Michael Franke entworfen und geschaffen. Danach steht der Kreuzweg auf dem Programm. Es ist ein besonders schöner, künstlerischer Weg mit kunstvoll gestalteten Stationen.
Etwas später sitze ich im Auto und fahre nach Hause. Ich habe ein besonders gutes Gefühl. Heede, ein Ort des Gebets, berührt mich. Wie schön ist es doch, dass ich solch einen wertvollen Besuch an diesem Geburtsort haben durfte. Mit diesem Gedanken wird mir erneut bewusst, dass mir viel zufällt. Wie dankbar bin ich für dieses Leben.
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