Die Erscheinungen Marias in dem deutschen Heroldsbach geschehen in der Periode vom 9. Oktober 1949 bis 31. Oktober 1952. Insgesamt sehen 8 Personen Maria und oft auch das kleine Jesus. Dies sind 7 Mädchen im Alter von 10 und 11 Jahren und eine junge Frau von 19 Jahren. Die Seherinnen sind: Maria Heilmann, Antonie Saam, Gretel Gügel, Kuni Schleicher, Erika Müller, Irma Mehl, Rosa Bradl und die etwas ältere Hildegarde Lang.

Die Seherinnen haben mit Maria einen sehr intimen Kontakt. Von der Gottesmutter dürfen sie sie berühren, wie Hände, Kleidung und Krone. Auch dürfen sie das kleine Jesuskind halten. Maria sagt, dass sie dies dürfen, damit ihre Hände keine Unreinheit begehen. Hieraus geht hervor, dass Heroldsbach eine Botschaft für ein reines und keusches Leben ist. Um dies auszudrücken, bitten die Gottesmutter und Jesus, dass die Seherinnen an Feiertagen weiße Kleidung tragen.
Die erste Erscheinung ist am 9. Oktober 1949. Die Mädchen sehen drei Buchstaben JSH und diese symbolisieren die Dreifaltigkeit. Die Bedeutung der Buchstaben ist “J”, Jahweh auf Hebräisch und bedeutet Gott, “S”, Spiritus Sanctus ist das Latein für Heiliger Geist und “H”, Hyos ist das Griechisch für Sohn. Kurz darauf sehen sie eine weiße Gestalt über dem Wald. Es ist die Mutter Gottes. Am nächsten Tag treffen die Seherinnen Sie erneut. Am dritten Tag hat Maria den kleinen Jesus in den Armen. Als die Kinder dies dem Pfarrer Gailor (1885-1959) erzählen, findet er dies ein Zeichen einer Erscheinung. Viel später sagt der Pfarrer, dass er an das Beichtgeheimnis gebunden ist und dies nicht der Fall gewesen wäre, dann wäre Heroldsbach schon längst von der Kirche anerkannt worden.
Am 25. Oktober 1949 bittet Maria die Kinder, eine Kapelle der Mutter Gottes bauen zu lassen.
Unsere Liebe Frau verspricht den Seherinnen am 31. Oktober 1949, dass sie im nächsten Jahr, im Oktober 1950, zurückkehren wird. Sie kehrt jedoch früher nach Heroldsbach zurück, denn am 2. Februar 1950 erscheint Unsere Liebe Frau erneut. Sie sagt den Kindern, dass, wenn die Menschen ihren Wunsch nicht erfüllen, viel Blut fließen wird. Antonie Saam fragt, was Maria damit meint. Marias Antwort ist, dass die Russen kommen und sie besiegen werden. Sie sagt auch, dass das Kommen der Russen durch Gebet verhindert werden kann. Maria fügt hinzu, dass dies anderen gesagt werden muss.
Am 5. Februar 1950 sagt die Gottesmutter, dass Sie jedes Gebet von denen erhört, die an Sie glauben.
Ein besonderes Ereignis findet am 6. Februar 1950 statt. Unsere Liebe Frau nimmt den Rosenkranz eines der Kinder und legt ihn in ihre Hände. Dann hebt Sie betend die Hände. Die Anwesenden sehen den Rosenkranz schweben. Dies wird als Aufforderung zum Gebet des Rosenkranzes angesehen.
Die Erscheinung vom 8. Februar 1950 ist für die Kinder einschneidend. Die Gottesmutter lässt sie die schreckliche Vision der Hölle erleben. Die Kinder sehen eine große Flammenflut über dem Wald, worin Teufel springen. Auch Menschen mit Tiergesichtern sind in den Flammen wahrnehmbar. Die Kinder flehen die Gottesmutter an, das Bild der Hölle wegzunehmen. Daraufhin breitet Maria die Hände aus und das Feuer verschwindet. Dabei sagt sie, dass die Kinder sich niemals vom bösen Feind verführen lassen dürfen. Diese Vision hat Maria einige Male angekündigt.
Am folgenden Tag, dem 9. Februar 1950, lässt die Jungfrau Maria den Kindern kurz etwas vom Himmel zeigen. Die Kinder sehen und hören, dass die Lauretanische Litanei gebetet wird. Sie sehen auch einen Thron. Darauf nimmt die Jungfrau Maria Platz und hält ein Zepter. Neben ihr ist die Heilige Dreifaltigkeit sichtbar. Auch diese Vision hat Maria mehrfach angekündigt.
Am 24. Februar 1950 erlässt der Bischof ein Verbot; es ist Priestern nicht gestattet, religiöse Übungen an dem Ort der Erscheinungen durchzuführen. Jedoch beginnt ab dem 25. Februar 1950 eine Reihe von eucharistischen Visionen. Die Seherinnen empfangen täglich die mystische Kommunion aus der Hand eines Engels.
Während der Fastenzeit 1950, in den Monaten Februar und März, verrichteten die Seherinnen viele Bußwerke, wie das wochenlange Graben mit Händen und Löffeln. Auch legten sie auf den Knien den langen Weg vom Dorf zum Berg zurück, wo Maria mehrfach erscheint. Ihre Knie wurden verletzt, waren aber am nächsten Tag vollständig geheilt. Am 9. März 1950, nachdem die Kinder mit ihren Händen ein immer tieferes Loch gegraben hatten, erschien Maria. Sie sagte, dass die Kinder etwas erschaffen, das auch Ungläubige zum Glauben bringt. Am 14. April 1950 sagte die Gottesmutter, dass das Loch eine Gnadenquelle wird und dass noch viele Gnaden gewährt werden.
Sowohl am 15. als am 16. Mai 1950 hat eine Russland-Vision statt. Die Kinder sehen über dem Wald ein Kriegsszenario, bei dem viele Soldaten blutend sterben. Der Kampf nähert sich einem Dorf. Die Kinder sehen ihr Dorf Heroldsbach. Die Allerseligste Jungfrau Maria erscheint und sie stoppt den Kampf. Maria sagt, dass dies eines Tages geschehen wird, es sei denn, es wird viel gebetet. Am 16. Mai 1950 sehen die Kinder ihr Dorf in Flammen stehen. Damit zeigt die Allerseligste Jungfrau Maria, wovor sie 1917 in Fatima gewarnt hat.
Am 17. Mai 1950 hören die Kinder den kleinen Jesus sagen, dass, wenn sie nicht eifrig beten, die Russen kommen und sie besiegen werden. Damit bestätigt Jesus, was seine Mutter gesagt hat, nämlich, dass durch Gebet viel Unheil verhindert werden kann.
Die Heilige Jungfrau sagt unter anderem am 27. Mai 1950, dass jene, die in Heroldsbach unruhig ankamen, dort die Ruhe in sich selbst und in Ihr finden werden.
Bei der Erscheinung am 10. Juni 1950 sagt die Gottesmutter, dass sie sich freut, wenn sie als Königin des Friedens verehrt wird.
Am 4. Juli 1951 verbietet der Bischof den Menschen, noch länger auf den Berg zu gehen, wo Erscheinungen stattfinden. Dieses Verbot gilt für alle, also auch für Geistliche und Seher. Kurz nach Erlass dieses Verbots wird Pastor Gailor, der an die Erscheinungen glaubt, versetzt.
Am 2. Oktober 1951 gibt es die Vision des leidenden Heilands. Der Körper Jesu ist gänzlich mit Wunden bedeckt. Die Dornenkrone ist auf das Haupt gedrückt und eine Dorn durchbohrt das rechte Auge. Aus der blutenden Seitenwunde kommt ein Lichtstrahl. Zwei Engel fangen das strömende Blut aus den Wunden von Händen und Füßen Jesu auf. Dieses Blut kommt ins Fegefeuer und erleuchtet die dort anwesenden. Der Heilige Geist schwebt als Lichtstrahl und hat die Gestalt einer Taube. Dreimal macht dieser, fliegend, ein Kreuz.
Am 17. April 1952 sieht Kuni Schleicher über dem Wald 5 Engel mit je einem Schwert und einer Fackel in den Händen. Die Engel sagen ihr, dass dies einen schweren, geistigen Kampf bedeutet. Maria Heilmann sieht einen Engel mit schönen Rosen. Der Engel sagt, dass, so wie die Rosen blühen, so muss das Gebet bei den Menschen aufblühen.
Die letzte Erscheinung ist am 31. Oktober 1952. Die Gottesmutter sagt den Kindern sehr nachdrücklich, dass sie Opfer bringen und Buße tun sollen für die Bekehrung der Sünder. Sie sagt auch, dass die Kinder sie rufen sollen, wenn sie in Gefahr sind oder eine Sünde zu tun drohen. Maria bittet sie besonders, die Heilige Maria Goretti zu verehren. Sollte Versuchung zur Sünde drohen, können sie zur Heiligen Aloisius beten. Auch sagt die Gottesmutter, dass sie viel für die Priester beten sollen. Weiterhin sollen sie nicht wanken, wenn die Zeit schwer wird. Die Kinder bekommen zu hören, dass sie stets aufrichtig, demütig und gehorsam bleiben sollen.
Kurz vor ihrem Abschied am 31. Oktober 1952 sagt Maria: “Ich bin immer hier, auch wenn ihr Mich nicht mehr seht. Hier in Heroldsbach bin Ich die Königin aller Gnadenorte. Bittet Mich um den ganz besonderen Segen, den Ich nur von hier gebe, wo immer ihr auch seid.”
Maria hat den Kindern ein Gebet gelehrt, mit dem Text:
“Liebes Jesulein
Ich liebe dich so sehr.
Dich will ich loben und Preisen
für alle Ewigkeit.
Ich danke dir, o Jesulein.
Ich schliesse Dich in mein Herz hinein.
O mein liebes Jesulein.”
Die Kinder haben oft viele Visionen; zum Beispiel 8 Mal in 12 Stunden und sogar von abends bis zum frühen Morgen.
Den Kindern erscheinen viele Heilige, wie die Hirtenkinder Jacinta und Franziskus aus Fatima, Antonius von Padua, Theresia von Lisieux, Maria Crescentia Höss von Kaufbeuren und Maria Goretti.
Am 30. August 1959 stirbt Pfarrer Gailer. Die Beerdigung gleicht einem Triumphzug. Er liegt auf dem örtlichen Friedhof begraben.
Trotz vieler Forschung und der erhaltenen großen Menge an Informationen bezüglich der Erscheinungen wurden diese vom Vatikan in Rom nicht anerkannt. Ein Grund dafür ist, dass “Rom” die Annäherung an die Protestanten nicht gefährden möchte.
Der Wallfahrtsort Heroldsbach ist reich an mannigfaltigen Orten, wo die Wärme Mariens spürbar ist.
Jeder Pilger, der Heroldsbach besucht, geht zur Gnadenkapelle, wo auch ein großes Marienbild steht. In dieser Kapelle sind viele Dankesgaben von Gläubigen an den Wänden befestigt.
An der Stelle der ersten Erscheinung Mariens wurde später die Kapelle gebaut. Hier wird viel gebetet. Nach jeder Erscheinung wurde hier immer ein Dankgebet gesprochen.
In der Gebetshalle steht eine große Statue der Heiligen Jungfrau und immer gibt es dort Menschen, die beten. Der marianische Wallfahrtsort Heroldsbach kennt eine ewige Anbetung. Dieses Sühnegebet bei Tag und Nacht ist ununterbrochen.

Die Quelle zieht viele Besucher an, die dort Wasser für sich und andere schöpfen. Diese Quelle liegt nahe der Gebetshalle. Etwas weiter als diese Halle gibt es die Gnadenquelle, mit Engeln oben auf der Treppe.
Etwas außerhalb der Gebäude des Gebetsortes, am Ende eines Pfades, stehen die fünf Birken. Hier oben gab es Erscheinungen.
In Heroldsbach wird oft gekniet. Dies geschieht zum Teil durch das Knien der Seherinnen, wenn sie von der Erscheinung gesegnet werden.
Ein wunderschönes Bild im Gnadenort ist das der Rosenkönigin. Als die Unbefleckte Empfängnis ist sie ganz in Weiß gekleidet. So hat sich Maria auch am Anfang der Erscheinungen in Heroldsbach gezeigt.
Heroldsbach liegt im deutschen Bundesland Bayern. Der Erscheinungsort liegt zwischen Bamberg und Nürnberg, nahe der A73. Eine andere Straße führt von Würzburg und dann weiter auf der Autobahn Richtung Osten. Nach der Ausfahrt “Erlangen” ist es Fahren nach Forchheim und dann nach Heroldsbach.
Adresse: Gebetsstätte Heroldsbach, Am Herrengarten 9, D-91336 Heroldsbach.
Auf www.heroldsbach-pilgerverein.de sind mehr Informationen zu finden.
Ein Besuch in der deutschen Ortschaft Heroldsbach steht schon lange auf meiner Liste. Heute ist es soweit. Auf der Autobahn von Würzburg nach Nürnberg muss ich rechtzeitig abfahren, denn der Erscheinungsort liegt zwischen Höchstadt und Forchheim, nahe Erlangen.
Ich folge den Schildern Heroldsbach und komme auf eine ansteigende Straße. Nach ein paar hundert Metern geht es rechts ab, um die “Gebetstätte Heroldsbach” zu erreichen. Ich bin gespannt auf die Rosenkönigin von Heroldsbach.
Im Gebetsort gehe ich auf Erkundung und sehe die angegebenen Orte, an denen Maria erschienen ist, vom 9. Oktober 1949 bis zum 31. Oktober 1952. Sieben Mädchen und ein etwas älterer Teenager sind die Auserwählten. Ich komme zur Gnadenkapelle. Hier wird immer gebetet, und das jeden Tag der Woche, 24 Stunden am Tag. Das kommt selbst im Heiligtum von Lourdes nicht vor.
In der Mariakerk fallen mir besonders die vielen bunten Glasfenster auf. Ich sehe unter anderem eine große Darstellung von Josef mit seinem Sohn Jesus und eine wunderschöne Marienstatue.
In der Marienkapelle wohne ich einer “Messe” bei. Die Kapelle ist voller Gläubiger. Es ist kein Plätzchen frei. Viele stehen, wie ich.
’Am Abend gegen halb sieben besuche ich die St. Michaelskirche am Pfarrer-Dr.-Marquardt-Platz in Heroldsbach. Ich komme gerade rechtzeitig, denn die Samstagabendmesse beginnt. Was ist das für eine schöne Kirche! Was gibt es hier viel zu sehen! Rechts vom Altar sehe ich einen Triptychon mit Maria zentral dargestellt.
Um halb neun bin ich hinter der Gnadenkapelle, denn die Kerzenprozession beginnt. Etwa 200 Teilnehmer sind bereit, mit einer Kerze in der Hand. Jemand wird noch gefragt, das Kreuz zu tragen. Niemand reagiert. Daraufhin werde ich gefragt, das Kreuz zu tragen. Ich stimme zu. Während der Prozession frage ich, warum ich auserwählt wurde. Die Antwort ist: “Du mit deinen langen Haaren kannst gut etwas Gnade gebrauchen.” Das sagt mir ein Mann mit einem limburgischen Akzent. Er und ich sind Niederländer; er Limburger mit dem Marienbild und ich Brabanter mit dem Kreuz. Diese beiden Niederländer gehen voran in der Prozession im deutschen Heroldsbach. Der Limburger sagt zu den deutschen Prozessionsteilnehmern: “Jetzt folgen Sie zwei Holländer!” Der Limburger erzählt mir, dass er fast auf der ganzen Welt gesungen hat, dies aber seit ein paar Jahren nicht mehr tut. Er sagt, dass er Kehlkopfkrebs hat. Er erzählt mir auch, dass kürzlich seine Frau gestorben ist und dass er nun schon seit zwei Monaten in Heroldsbach ist, um dort nützliche Freiwilligenarbeit zu leisten. Er fragt mich, warum ich hier bin. Ich sage ihm, dass ich Marienerlebnisse miterleben möchte. Er auch, ist die Reaktion. Ich erzähle dem Limburger, dass ich auch darüber schreibe. Mit “Du bekommst hier viel Gnade!” verabschiedet er sich spät am Abend von mir.
Am nächsten Tag besuche ich wieder eine Eucharistiefeier in deutscher Sprache und singe die Lieder mit. Nach der Messe gibt es eine Dia-Präsentation über die Erscheinungen. Das möchte ich nicht verpassen. Wenig später sehe ich die Ereignisse in Diaform und die Folgen der Erscheinungen in Heroldsbach. Am Abend wird im Pilgerhaus der Film über die Erscheinungen in Heroldsbach gezeigt. Ich sehe historische Bilder, Interviews mit Seherinnen und Zeugen. Auch die ablehnende Haltung von “Rom” wird beleuchtet mit den Verboten, Heroldsbach zu besuchen. Dies wird gefolgt von der Exkommunikation der Seherinnen.
“Gebetsstätte Heroldsbach” wurde erst 1998 von der katholischen Kirche als solche anerkannt, und zwar vom Bistum Bamberg. Ich finde das eine bemerkenswert lange Zeit. Immerhin haben die Marienerscheinungen etwa 50 Jahre zuvor begonnen ... All die Jahre wurde der Heilige Berg und die Gebetsstätte in Heroldsbach durch Privatinitiative und sehr viele Freiwillige ausgebaut, um sie für Besucher einladend zu gestalten. Die Übertragung des Privatbesitzes an die katholische Kirche des Heiligen Berges hat zweifellos die veränderte Haltung der Kirche beeinflusst. Auch hier spielt Geld eine Rolle ...
Seit Februar 2009 gibt es im Gebetsort Heroldsbach die ewige Anbetung. Es ist also möglich, in der Gnadenkapelle Tag und Nacht zu beten. Während meines dreitägigen Aufenthalts nutze ich die Gelegenheit, einige Stunden am Stück zu beten. Heroldsbach fühlt sich für mich mehr als nur ein Gebetsort an. Ich erlebe hier intensiv das Mariagefühl und die Atmosphäre der Erscheinungen.
Der dritte Tag meines Aufenthalts in Heroldsbach besuche ich einige Messen. Ich betrachte mit mehr Aufmerksamkeit die Bilder von Maria und den anderen Heiligen. Ich bin auffallend in Gedanken bei einigen guten Freunden. Danach zünde ich eine große Kerze an für einige, die eine Stütze gut gebrauchen können. Gute Freunde habe ich im Kopf. Ein Gebet kann für sie durchaus etwas Erleichterung bedeuten. Anschließend erhalte ich die notwendige Inspiration, wie ich einiges gestalten kann. Was später versuche ich mich in die Situation der Mädchen hineinzuversetzen, die die Erscheinungen erlebt haben. Sie haben viel Druck erfahren und dies nicht nur von Neugierigen, sondern sicherlich auch von der Kirche. Auch gibt es Druck von den Medien. Die Mädchen bezaubern mich durch ihr Ausharren und ihre Haltung voller Überzeugung.
Maria sehe ich in Heroldsbach in verschiedenen Gestalten. Ganz in Weiß ist sie für mich am schönsten und inspirierendsten zu sehen. Festlicher ist sie mit blauem Mantel und goldener Krone. Maria wird stets mit Rosen dargestellt, denn sie ist hier die Rosenkranzkönigin.
Wie in Fatima, gibt es auch in Heroldsbach ein Sonnenwunder. An einem Erscheinungstag ist das Wetter düster und dichte Wolken verbergen den Himmel. Plötzlich bricht die Wolkendecke auf und die Sonne zeigt sich. Etwas später beginnt die Sonne zu drehen, und das immer schneller. Wird die Sonne explodieren? Tausende werden Zeugen davon, wie die Sonne dreimal ihre Farbe ändert. Es scheint, als käme eine Lichtkugel zum Heiligen Berg. Anschließend steigen goldgelbe Kugeln senkrecht zum Himmel auf und dadurch strahlt der Berg im Licht, als wäre er eine riesige Sonne geworden. Es gibt weitere Ähnlichkeiten mit Fatima, denn Maria spricht auch in Heroldsbach von der aufkommenden russischen Gefahr durch Kommunisten.
Auffällig finde ich in Heroldsbach die vielen Holzkreuze. Diese stehen bereit, von Gläubigen getragen zu werden und so können Menschen ihre Sünden beichten. Die 15 Stationen des Kreuzwegs werden mit dem Kreuz auf der Schulter besucht.
Ich war einige Male in Heroldsbach und während eines meiner Besuche habe ich den folgenden Text am 15. August, dem Tag von Mariä Himmelfahrt, erstellt:
“Ich reise dieses Jahr auch mit Maria Himmelfahrt"
Fahren Sie nach Heroldsbach, um die Gottesmutter zu besuchen,
Ich bin so gerne wieder auf Maria-Wallfahrt.
mit für sie immer ein Herz voll Stolz.
Für mich ist Sie eine besondere Frau,
bleibt anhaltend Aufmerksamkeit auf sich ziehen,
eine Frau, die ich auch liebe,
sie bleibt in mir Energie erzeugen.
Für die Kirche ist Sie ein willkommenes Geschenk,
Der beliebteste Heilige hat solchen Ruhm,
will vielen fühlt ihr gewöhnt,
kommen nach Haar, ihren Namen besingen.
Mit Rosen, Krone und Rosenkranz,
erhält Sie unzählige andächtig im Gebet,
fühl durch Haar wieder eine Chance
jetzt ich besser auf mein Leben achte.”
Veröffentlicht am: 10. Oktober 2020
Zuletzt geändert: 3. Februar 2024
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