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Marienlegion

Die Legion Mariens ist eine weltweite Organisation von betenden und arbeitenden Gläubigen. Die Legion Mariens ist ein Laienapostolat von Katholiken und will aus dem beseelten Geist Mariens wirken. Dazu ist Maria die unbefleckte Empfängnis das zentrale Datum. Die Mitglieder der Legion sind inspiriert von Mariens Glauben und Liebe. Sie finden in der Hingabe an Maria die Kraft, ihre Arbeit zu tun. Das Ziel der Legion Mariens ist es, Maria zu den Menschen zu bringen. Dies drückt sich in persönlicher Hingabe aus, um Menschen zum katholischen Glauben zu bewegen, mit dem Ziel, sie als gläubige Gläubige ihr Leben erfahren zu lassen. Die Spiritualität der Legion Mariens basiert auf der devotionalen Sicht des französischen katholischen Priesters Louis-Marie Grignion de Montfort (1673-1716), nämlich der Hingabe an Jesus Christus durch Maria.

Am 7. September 1921 wurde die Legion Mariens in Irland gegründet, und zwar am Vorabend des Festes der Geburt Mariens. 1927 expandierte die Legion über die irische Hauptstadt Dublin hinaus, und ein Jahr später kam die Legion auch außerhalb Irlands vor. 1930 war die Organisation bereits in vielen Ländern aktiv und hatte feste Kernen unter anderem in Indien und Lateinamerika. 2021 feiert die Legion Mariens somit ihr hundertjähriges Bestehen. Gründer der Organisation ist Frank Duff (1889-1980); ein gläubiger, katholischer Mann. Schon in jungen Jahren war er Mitglied einer Vinzenz-Vereinigung und engagierte sich dadurch für arme und hilfsbedürftige Menschen. Frank Duff las häufig Schriften über Maria von dem Heiligen Louis-Marie Grignion de Montfort. Dies trug dazu bei, dass die Marienverehrung in ihm immer stärker wurde. Frank Duff erkannte, dass es neben materieller auch geistige Not unter den Menschen gab. Darüber hinaus war er der Meinung, dass Geistliche, wie Priester, diesem nicht genügend Aufmerksamkeit widmen konnten. Aus dieser Vision heraus gründete er eine Laienorganisation, die ergänzend zur Arbeit der Geistlichen tätig ist.

Die betenden Mitglieder der Marienlegion werden “Auxiliaries” oder “Helfer” genannt, aktive Mitglieder werden “Legionäre” genannt und eine Abteilung “Presidium”. Übergeordnete Vorstände werden “Senat” genannt und der Hauptvorstand trägt den Namen “Concilium Legionis”.

Die weltumspannende Organisation der Marianischen Frauenliga ist nicht nur durch den Einsatz von Gründer Frank Duff und den Millionen Mitgliedern erfolgreich gewesen, sondern vor allem auch durch die vielen Arbeiten der irischen Edel Mary Quinn (1907-1944) in Afrika. Quinn erhält in ihren jungen Jahren eine solide christliche Erziehung und schon da zeigt sich ihr Organisationstalent. Sie spürt die Berufung zum beschaulichen, religiösen Leben. 1927 schließt sich Quinn der Marianischen Frauenliga an. 1936 geht sie als Missionarin der Marianischen Frauenliga nach Afrika und ist namentlich in Kenia tätig. Während ihres Arbeitslebens ist Quinn mehrmals ernsthaft krank an Tuberkulose, Malaria und Pleuritis. Neben Edel Mary Quinn ist auch der Ire Alfie (Alponsus) Lambe (1932-1959) von großer Bedeutung für die Marianische Frauenliga und ist vor allem in Südamerika tätig.

Die betenden Mitglieder besitzen ein Handbuch mit täglichen Gebeten. Denn beten tun sie jeden Tag. Sie können auch Besuche bei älteren, kranken und hilfsbedürftigen Menschen machen. Besuche werden bei den Menschen zu Hause oder bei denen, die in Pflegeheimen und Krankenhäusern untergebracht sind, gemacht. Die arbeitenden Mitglieder treffen sich wöchentlich, um gemeinsam zu beten und Tätigkeiten vorzubereiten und auszuführen. Alle Mitglieder helfen Menschen in geistlichen und materiellen Nöten, dies tun sie neben der Arbeit von Geistlichen. Arbeiten werden nach Genehmigung durch einen Bischof oder Pfarrer ausgeführt.

In den ersten Jahren der Existenz der Organisation wurden viele Mädchen und junge Frauen vor Kriminalität und Prostitution gerettet. Durch die Gründung von “Sancta Maria Häusern” konnten diese jungen Menschen ein neues Leben beginnen. Auch Mitglieder der MarianischenIActions haben den Armen so geholfen, dass sie ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen konnten.

Auf dem Banner der Pax-Christi-Bewegung steht eine Taube als Symbol des Heiligen Geistes. Darunter steht “Legio Mariae” mit einem Bild von Maria und darunter ein Globus. Die zugrundeliegende Idee ist, dass der Heilige Geist, Maria und ihre Kinder die Welt retten.

Die Legio Mariae ist weltweit in ungefähr 170 Ländern aktiv und zählt etwa 5 Millionen arbeitende und 8 Millionen betende Mitglieder. Sie ist die größte Laienlegion in der katholischen Kirche. Der Hauptsitz befindet sich in der irischen Hauptstadt Dublin. Im Jahr 2014 wurde die Legio Mariae vom Vatikan in Rom als eine offizielle Laienbewegung, nämlich als Internationale Vereinigung von Gläubigen, anerkannt.

Datum erste Veröffentlichung: 22. November 2021
Datum letzte Änderung: 21. Mai 2025
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