Die Lourdesgrot in Meerssen hat eine bemerkenswerte Entstehung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Initiatorin die tief Maria-gläubige Helena Stevens (1865-1949), die in der Straße hinter der Grotte wohnte. Der Raum der Lourdesgrotte war zunächst Teil des Gartens und des Hinterhofs. Die Grotte nimmt daher die gesamte Breite des Grundstücks von Helena Stevens ein und befindet sich zwischen zwei Häusern. Nach vielen Jahren der Pflege der Grotte übergibt Helena Stevens die Verwaltung der Lourdesgrotte an den Bergarbeiterverband, später kümmert sich der Nachbarschaftsverein um das Marienwerk. Derzeit ist die Stiftung Lourdes Grotte in Meerssen für die Grotte verantwortlich.
Sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite hat die Grotte einen Durchgang. Die Marienstatue steht in der Nische in etwa 2 Metern Höhe und die Seherin Bernadette Soubirous ist kniend und betend vor der Grotte abgebildet. Maria hat einen Heiligenschein und über ihrem Kopf stehen die Worte “Ich bin die unbefleckte Empfängnis”. Unter der Abbildung stehen die Worte, im Dialekt aus der südfranzösischen Region Lourdes, die Maria zu Bernadette sprach, als sie fragte, wer die Erscheinung sei: “que soy era immaculada councepciou” (Ich bin die unbefleckte Empfängnis). In der Nische, schräg unter der Abbildung der Gottesmutter, stehen ein kleiner Altar und einige Kerzen.
Im Jahr 2013 wurde die Lourdes-Grotte renoviert und die Statuen von Maria und Bernadette auf den neuesten Stand gebracht.
Adresse: Kookstraat, neben Nummer 35, 6231KB Meerssen.
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