IJsselstein
Geschichte
Eine Legende erzählt, dass ein Marienbildchen aus dem 12. Jahrhundert von Grabenschöpfern im Weiler Eiteren, nahe IJsselstein, gefunden wurde. Als die Abbildung in die (alte) Sint-Nicolaaskerk in IJsselstein gebracht wurde, kehrte sie zum Fundort zurück. Dies geschah nach 1310, denn in diesem Jahr wurde die erste Kirche in IJsselstein fertiggestellt. Diese Kirche ist dem Heiligen Nikolaus geweiht. Dieses Bringen und Zurückkehren des Bildchens hat sich mindestens noch einmal wiederholt. Dadurch wurde beschlossen, nahe dem Fundort eine Kapelle zu bauen. Nach Fertigstellung der Kapelle wurde das Bildchen dort aufgestellt, um es als Unsere Liebe Frau von Eiteren zu verehren. Im Jahr 1399 bestätigte der Papst eine Bruderschaft in der Kirche von IJsselstein zu Ehren von Maria von Eiteren. Daraus lässt sich ableiten, dass Mitte des 14. Jahrhunderts die Verehrung des Gnadenbildes begonnen hat.
Im 14. Jahrhundert stand neben der damaligen Kirche in Eiteren ein Leprosenhaus; eine Einrichtung für Leprakranke. Dieses Gebäude wurde 1684 abgerissen.
Im Jahr 1447 entstand die Gilde Unserer Lieben Frau von Eiteren. Zu den Wohltätern der Gilde und des Leprosenhauses gehören Jacoba von Bayern (1401–1436), Gräfin von Holland, Seeland und Hennegau. Sie ist auch Kronprinzessin, Dauphine, von Frankreich. Frank von Borsselen (1395–1470) ist ebenfalls Mitglied der Gilde. Er ist Statthalter von Holland und Seeland. Er ist der vierte Ehemann von Jacoba von Bayern. Jacoba und Frank sind Gegner des Herrn von IJsselstein während der Haken- und Kabeljau-Streitigkeiten (1350–1490).
Durch die Reformation geht 1577 die Sint-Nicolaaskerk von Katholiken zu Protestanten über.
Im Jahre 1579 wurde die Kapelle in Eiteren abgerissen. Dies geschah durch die vorherrschenden Protestanten. Die Figur wurde dann nicht mehr gezeigt, aber Katholiken besuchten weiterhin den Ort, an dem die Kapelle gestanden hatte. Die Figur wurde von einer katholischen Frau gerettet. Sie verborg die Gnadenfigur, indem sie sie in den Saum ihres Rocks nähte. Anschließend versteckte sie die Marienfigur einige Zeit in ihrem Haus.
Im Jahre 1634 erhält IJsselstein wieder eine katholische Kirche und das Marienbildchen wird dort aufgestellt.
Von 1805 bis 1865 verweilt das Marienbild in der Kapelle des Heiligen Rosenkranzes zu IJsselstein.
Im Jahr 1865 ist die kleine Statue stark vernachlässigt. Es ist der Plan, dass die kleine Statue in ein entstehendes Museum geht, aber sie landet in einem Kloster in Utrecht. Dort ist sie bei den Schwestern der Liebe in Leihgabe. Es wird viel zu dem Marienbild gebetet und Gebetserhörungen finden statt. Dadurch wird der Name des Abbilds um “Hilfe in Not” erweitert. Im Kloster bricht es einige Male Feuer aus und das in der Nähe der kleinen Statue. Jedoch bleibt die Marienstatue unbeschädigt.
Später befindet sich das Gnadenbild in der neuen St.-Nikolaus-Kirche, die in den Jahren 1885-1887 erbaut wurde und nicht weit von der alten St.-Nikolaus-Kirche entfernt steht, die durch die Reformation eine reformierte Kirche geblieben ist. Der Entwurf der St.-Nikolaus-Kirche stammt vom Architekten Alfred Tepe (1840-1920).
Die Statue wurde zweimal gekrönt, nämlich 1897 findet die Krönung Marias und 1986 die des Kindes statt. Die letzte Krönung nimmt Ad Simonis, Bischof und Erzbischof von 1970 bis 2007, vor.
Im Jahr 1936 kehrt das Gnadenbild nach IJsselstein zurück und erhält eine eigene Kapelle in der 1866 erbauten St. Nikolausbasilika. Die Basilika wird dann zu einem Wallfahrtsort sowohl für unsere liebe Frau von Eiteren als auch für den Heiligen Nikolaus.
Het beeldje wordt toegeschreven aan wonderen, zoals het genezen van een stervende persoon en het verdwijnen van ernstige ziekten. Andere wonderen zijn onder meer het genezen van iemand, die zich al enkele jaren niet kon bewegen, het verdwijnen van kanker bij enkele mensen, het overgaan van hevige pijnen, het verdwijnen van de besmettelijke ziekte tyfus en het genezen van een oogziekte.
Im Jahr 1972 wurde die Sint-Nicolaaskerk zur Basilika erhoben von Papst Paul VI., der Papst gewesen ist von 1963 bis 1978.
In den Jahren 2017 und 2018 wurde die Basilika restauriert.
Die Sint-Nikolaus-Basilika ist ein nationales Denkmal.
Wallfahrtsort
In der St.-Nikolaus-Basilika steht die Statue in einer Maria geweihten Kapelle.
Das Gnadenbild der Heiligen Maria von Eiteren Hilfe in Not stellt eine sitzende Maria dar. Die Gottesmutter hat das kleine Jesus auf dem Schoß. Maria wird als “Sedes Sapientiae” dargestellt; dies ist Latein für “Sitz der Weisheit”. Sitz der Weisheit ist einer der Titel der Heiligen Maria in der Lauretanischen Litanei. Mit der linken Hand beschützt Maria ihr Söhnchen und in der rechten Hand hält sie ein Zepter. Dies ist ein typischer, byzantinischer Ausdruck.
Täglich empfängt Unsere Liebe Frau von Eiteren Besuch. Menschen kommen, um das kleine, 22 Zentimeter große, aus Holz geschnitzte Bild zu betrachten. Im Laufe der Zeit wurde das Gnadenbildchen mehrmals restauriert.
Am vierten Sonntag im Juni findet in IJsselstein, nach der Eucharistiefeier, eine Prozession von der St.-Nikolaus-Basilika statt. Der Umzug führt zur ursprünglichen Fundstelle des Gnadenbildchens in Eiteren. Diese Prozession wird die Ommedracht Onze-Lieve-Vrouw van Eiteren genannt.
IJsselstein ist einer der wenigen Orte oberhalb der großen Flüsse, wo Maria thront.
ERHÄLTLICHKEIT
Der Ort IJsselstein liegt nahe Utrecht, in der Mitte der Niederlande, entlang des Flusses IJssel.
Adresse: Sint-Nicolaasstraat 12, 3401BS IJsselstein
Für aktuelle Informationen wenden Sie sich bitte an
https://inijsselstein.nl/post/sint-nicolaasbasiliek
ERLEBNIS
In der St.-Nikolaus-Basilika stehe ich vor dem Gnadenbild der „Hilfe der Christen“. Fetzen der Geschichte dieses Bildnisses kommen mir in den Sinn. Jetzt steht das Bildnis sicher in einer besonderen Kapelle. Bei ihr zünde ich einige Kerzen an für das Heil guter Freunde und Menschen in Not.
In der Kapelle Unserer Lieben Frau bewundere ich auch die schönen Buntglasfenster. Was erzählen diese viel über die Erlebnisse des Gnadenbildes. Ich sehe Fenster mit Unserer Lieben Frau von Eiteren, den Schützengräbern, der Frau mit dem Bildchen, das in den Futterstoff des Rocks eingenäht wurde, um es zu schützen, und auch die Rückkehr des Marienbildchens aus Utrecht.
Anschließend mache ich einen Rundgang durch die Basilika und sehe viele, prächtige Bleiglasfenster. Es ist kein einziges Stück weißes Glas zu sehen. Die farbenfrohen Fenster stellen nicht nur unsere Frau von Eiteren dar, sondern auch andere Darstellungen, wie die Geburt Marias. Außerdem bewundere ich Fenster mit Szenen wie dem Besuch des Erzengels Gabriel bei Maria, der Aufnahme Marias in den Himmel und ihrer Krönung im Himmel. Ein weiteres Fenster zeigt die Erscheinung Marias in Lourdes und auch dem Besuch der Jungfrau in Fatima wird Aufmerksamkeit geschenkt. Ich erfahre, dass viele Fenster im Atelier van Straaten in Utrecht und in den Kunstwerkstätten/Atelier Cuypers in Roermond entstanden sind.
Ein besonderes Lied wurde für unsere liebe Frau von Eiteren geschrieben. Ein Teil des Textes lautet:
“O Frau von Eiteren,
Hilfe in Not,
Tot U willen wij vol vertrouwen ons wenden.
Fragt Ihr uns die Kraft
Für den Kampf, der noch wartet.”
Weil ich, neben Maria, auch viel Liebe für den Heiligen Nikolaus habe, ist diese Basilika für mich ein vielfaches Juwel.
Gepostet am 7. Januar 2021
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