Geschichte
Maria Wörth wird von Missionaren des Benediktinerklosters Innichen aus Norditalien, nämlich Südtirol, gegründet. Dies geschieht um 830 auf Initiative von Hitto, dem Bischof von Freising aus Bayern (811-835). Der Bau der Kirche wird 875 fertiggestellt. 894 gibt es die erste Erwähnung einer Kirche, die Maria geweiht ist.
Im Jahr 1151 wurde ein Kloster und eine zweite Kirche, nämlich die kleine Winterkirche, von Otto von Freising (1112-1158), Bischof von 1138 bis 1158, gegründet.
Im Jahre 1399 wütete ein großer Brand und zerstörte Kirche und Kloster sowie alles durch Feuer. Danach folgte ein langsamer Wiederaufbau auf den Resten der romanischen Bauweise. Von diesen Resten ist heute noch etwas in der Krypta und dem südlichen Bogenportal zu sehen.
Der barocke Hauptaltar stammt aus dem Jahr 1658 und zentral darin befindet sich die thronende Jungfrau Maria mit Kind aus dem Jahr 1460. Das Marmortaufbecken stammt aus dem Jahr 1682. Im Turm hängen 5 Glocken, wovon eine aus dem Jahr 1640, drei aus dem Jahr 1959 und die neueste Glocke aus dem Jahr 1994 ist.
Über viele Jahrzehnte verwalten die Jesuiten die Kirche. Im Jahr 1773, nach der Auflösung des Jesuitenordens, wird die Seelsorge in Maria Wörth von Priestern gestaltet. Von 1808 bis 1969 sind Benediktiner im Heiligtum tätig.
Wallfahrtsort
Maria Wörth liegt auf einer Halbinsel im Wörthersee, auf einer Höhe von 450 m über dem Meeresspiegel.
In der Pfarrkirche, die den Heiligen Primus und Felizian geweiht ist, steht der Hauptaltar, der vom Mittelschiff überspannt wird. Auch eine alte barocke Kanzel aus dem Jahr 1761 ist dort zu sehen. Zentral im Hauptaltar steht das Gnadenbild Mariens. Durch ihre Anwesenheit ist diese Kirche ein Wallfahrtsort.
Der barocke Seitenaltar wurde 1740 gefertigt und zeigt die Schmerzhafte Mutter und ein spätgotisches Kruzifix vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Der Turm der Pfarrkirche zählt 5 Glocken und eine davon ist aus dem Jahr 1640, die anderen Glocken stammen aus dem 20. Jahrhundert.
In der Pfarrkirche finden Vokal- und Orgelkonzerte statt. Jedes Jahr am 15. August, dem Tag Mariä Himmelfahrt, ist der Höhepunkt der Wallfahrtssaison. Diese Kirche liegt an einem romantischen Ort und ist dadurch eine beliebte Hochzeitskirche.
Neben der Pfarrkirche steht die Rosenkranzkirche, die auch Winterkirche genannt wird, mit mittelalterlichen Fresken.
ERHÄLTLICHKEIT
Maria Wörth liegt in Kärnten, im Süden von Österreich, etwa 12 km westlich der Stadt Klagenfurt, an der Südseite des 17 km langen Wörthersees.
Die Pfarrkirche der Heiligen “Primus und Felizian” befindet sich am Pfarrplatz 1, 9082 Maria Wörth.
Die Rosenkranzkirche, auch Winterkirche genannt, befindet sich am Lindenplatz 4, 9082 Maria Wörth.
Für aktuelle Informationen sind www.maria-woerth.info und www.kath-kirche-kaernten.at/mariawoerth zu besuchen.
ERLEBNIS
Im Süden von Österreich fahre ich am Wörthersee entlang. Viele Touristen sind an und im Wasser des langgestreckten Sees. Was für ein Trubel! Nach etwas weiterem Fahren sehe ich die Kirchen von Maria Wörth. Denn hier stehen zwei Kirchen beieinander.
Zuerst gehe ich zur Winterkirche, um nicht nur Maria zu grüßen, sondern auch den Heiligen Nikolaus. Diese Kirche kennt Geschichte, denn schon im 12. Jahrhundert kamen hier Pilger. Lange stehe ich vor dem Bildnis des Heiligen Nikolaus. Über diesem Bild ist in Herzform Maria mit Kind dargestellt. In dieser Kirche steht auch eine Statue der Lieben Frau mit ihrem nackten Söhnchen. In der Winterkirche, die auch Rosenkranzkirche heißt, bewundere ich die mittelalterlichen Fresken und ein schönes Glasgemälde mit der Jungfrau Maria und ihrem Kind. Die Gottesmutter ist mit einem Heiligenschein dargestellt und steht auf der Mondsichel, die das Vergängliche der Welt symbolisiert. Maria trägt ihr nacktes Kind auf dem linken Arm und blickt ihren Söhnchen liebevoll an. Maria hat ein blaues, gefaltetes Kleid an. Vermutlich stammt das Fenster aus dem Jahr 1420. Das Glasgemäldefenster misst 103 mal 46 Zentimeter. Das spätgotische Kunstwerk gehört zu den wichtigen Werken der österreichischen Glasfensterkunst. Was gibt es viel an Pracht in diesem gut besuchten Gotteshaus.
Dan ga ik naar de bedevaartskerk, die via een hoge, brede trap te bereiken is. Bovenaan de trap is er een heel mooi zicht op de Wörthersee. In de parochiekerk valt me meteen het hoofdaltaar op, met in het middelpunt Maria en de kleine Jezus op haar rechterbeen. Beiden beelden zijn gekroond. Maria kijkt iets naar beneden, draagt een gouden mantel en heeft met beide handen haar Kind vast. Jezus heeft de linkerhand op de linkerborst van zijn Moeder en met de rechterhand houdt Hij een kleine wereldbol met kruisje vast. Daarna sta ik voor het altaar en zie Maria en haar hart is met zeven zwaarden doorboord. Dit grijpt me aan en dan kijk ik weer naar het hoofdaltaar, waar Onze-Lieve-Vrouw troont. Ik neem plaats in de kerk en laat de indrukken op me inwerken. Wat ben ik blij hier op bezoek te zijn.

Veröffentlicht: 3. November 2022
Zuletzt geändert: 25. Juli 2023
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