Die Lourdesgrot in der Marialaan gehörte zu St. Anna, einem ehemaligen Kloster mit Pensionat für Mädchen. Es war auch eine Bildungseinrichtung für Mädchen, um Unterricht in Grund-, Hauswirtschafts- und erweiterter Grundschulbildung zu erhalten. Darüber hinaus auch eine Schule, um Mädchen zur Grundschullehrerin auszubilden.
Sint-Anna wird von Franziskanerinnen geleitet, die neben den Schulgebäuden auch ein Kloster für andere Aufgaben nutzen. Die Funktionen von Kloster, Internat und Unterricht sind Vergangenheit und der gesamte, weitläufige Komplex hat andere Bestimmungen erhalten. Die Gebäude der Schwestern sind abgerissen oder verändert worden. Was noch geblieben ist, ist die Lourdesgrotte und der große Friedhof der verstorbenen Schwestern, der links der Franciscuslaan liegt.
Im Jahr 2023 sind die Schwestern zur Kongregation der Franziskanerinnen von Mariadal in Roosendaal aufgebrochen.
Die Lourdesgrot wurde um 1900 erbaut und stand im Garten von St. Anna und befindet sich nun in einem Wohngebiet, hinter einem Tennisplatz und Schwimmbad. Die Marienstatue steht in einer Nische in etwa 2 Metern Höhe. Die Grotte ist durch einen Zaun abgesperrt und Kerzen brennen dort nicht. Das Bildnis der Seherin Bernadette Soubirous fehlt. Bei der Grotte steht eine Bank, um Besuchern die Möglichkeit zu geben, sich auszuruhen, die Grotte im Sitzen zu betrachten, dort zu beten oder in Gedanken bei Maria zu sein.
Um die Lourdesgrot zu besuchen, geht man am Markt in die Ste. Bernaertsstraat, nach dem Friedhof biegt man links in die Franciscuslaan ein und kommt dann in die Marialaan. Die Grotte befindet sich in einer Kurve gegenüber der Hausnummer 21.
Adresse: Marialaan, Oudenbosch
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