Pilgerwege gibt es in vielen Ländern und Routen zum spanischen Santiago de Compostela, Jakobswege, sind vielen Fernwanderern bekannt. Ein Pilgerweg gibt Zeit, sich nicht nur zu bewegen, sondern auch zu besinnen, zu beten, religiöse Denkmäler zu genießen und die Natur aus nächster Nähe zu erleben.
In den Niederlanden gibt es einen Brabantschen Klosterpfad, der mit dem Fahrrad und zu Fuß begangen werden kann. Die Fahrradroute wurde 2025 in einem Büchlein mit 25 Routen zu Kapellen, Klöstern und Abteien ausgearbeitet. Die 25 “Klosterpfade” sind insgesamt 700 Kilometer lang. Auf den Pfaden werden religiöse Kultur, Natur und Bewegung miteinander verbunden.
In vielen Orten ist ein Stempel als Beweis für die Teilnahme an der Route erhältlich.
Ein anderer Pilgerweg ist die “Via Nova”. Dies ist ein europäischer Pilgerweg durch Deutschland, Tschechien und Österreich. Die Organisation obliegt dem “Verein Europäischer Pilgerweg Via Nova”. Mehr Infos auf www.pilgerweg-vianova.eu.
Es gibt auch Wander- und Radwege, um Marienverehrungsorte zu besuchen, wie zum Beispiel in Deutschland, wo 2002 ein “Fränkischer Marienweg” für Wanderer und Radfahrer eingerichtet wurde. Die Route führt durch Unterfranken, Oberfranken und Mittelfranken der Bistümer Würzburg und Bamberg. Der “Mariaweg” erstreckt sich über eine Länge von fast 2000 Kilometern und führt an rund 90 großen und kleinen Marienwallfahrtsorten im deutschen Franken vorbei. Die Tour ermöglicht es den Pilgern unter anderem, Marienkapellen, Wallfahrtskirchen und Klöster zu besuchen. Der spirituelle Besinnungsweg lädt Pilgergruppen und Einzelpilger ein, Maria als Vorbild und Begleiterin zu entdecken. Die markierte Route ist für Radfahrer und Wanderer ausgewiesen.
Mehr Informationen sind zu finden auf www.fraenkischer-marienweg.de.
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