Der Entstehung des Wallfahrtsortes Riffian liegt eine Legende aus dem Mittelalter zugrunde. Die Geschichte lautet: Eines Nachts sieht ein Bauer aus Riffian ein strahlendes Licht und geht dorthin. Der Mann findet eine Abbildung der Schmerzensmutter Gottes zwischen Steinen und Sand in einem kleinen Fluss. Er möchte Maria ehren und baut eine kleine Kapelle für das Bild. Das Auffinden des Bildes wird in der Region bekannt. Schwere Unfälle von Bauarbeitern verhindern den zügigen Bau einer etwas größeren Kapelle. Schwalben bringen blutbefleckte Holzspäne auf einen nahegelegenen Hügel. Dies wird als Zeichen Marias gesehen, die Kapelle auf dem Hügel zu errichten. Menschen aus Riffian führen den Willen Unserer Lieben Frau aus. Sie bauen eine Kapelle an der angegebenen Stelle. Später kommen Friedhof und Kirche auf dem Gelände hinzu.
Im zwölften Jahrhundert wurde eine romanische Kirche gebaut, von der in den Fundamenten der heutigen Kirche fast nichts mehr zu sehen ist.
Im Jahr 1310 wird eine Kirche in Riffian erwähnt und Ablässe werden bei einem Besuch in Riffian gewährt. Die Pilgerfahrt existiert also seit 1310. Im Jahr 1368 entstand ein neues Gotteshaus, das 1465 vergrößert wurde.
Das Taufbecken stammt aus dem späten 14. Jahrhundert. Die Pieta ist aus ±1415 und zeigt das Gnadenbild, das zuerst in der Friedhofskapelle stand.
Einige Fresken wurden im 15. Jahrhundert geschaffen.
Die heutige Wallfahrtskirche wurde in der Zeit von 1669 bis 1671 unter der Leitung des Baumeisters Francesco Delai (1638-1678) erbaut. Diese Kirche wurde mehrmals vergrößert, nämlich später im 17. und dann im 18. Jahrhundert.
Am 16. November 1749 wurde das Gnadenbild aus dem 14. Jahrhundert feierlich auf den Altar, der 1749 geschaffen wurde, in der Kirche gestellt. Die Figuren auf dem Altar stammen vom Bildhauer Balthasar Horer (1705-1760).
Die Kanzel ist von 1750. Im Jahr 1767 ist das Mauerwerk fertiggestellt und die Größe der Kirche ist wie heute.
Deckenfresken, einschließlich dieser von Maria Himmelfahrt, stammen von Joseph Leopold Strickner (1744-1826). Dieser österreichische Maler und Kupferstecher schuf die Kunstwerke im Jahr 1777.
Im Jahr 1948-1949 wurde das Dach mit Kupferplatten bedeckt.
Die Friedhofskapelle, die neben der Kirche steht, wurde Ende des 14. Jahrhunderts erbaut. In einem Raum unter dem Gebäude befindet sich ein Beinhaus, in dem Knochen aufbewahrt werden. In der Kapelle sind viele Fresken angebracht.
Riffian ist ein Dorf mit ungefähr 1200 Einwohnern und liegt auf über 500 Metern über dem Meeresspiegel. In der Gegend gibt es viele Weinberge und viele Touristen kommen jährlich nach Riffian. Der Wallfahrtsort gehört zu den ältesten und bekanntesten Marienwallfahrtsorten in Südtirol.
Der Wallfahrtsort ist ein besonderer Ort der Kraft und Gebetserhörungen.
Naast de bedevaartskerk is er een kruisweg met bronzen beelden en deze is gemaakt in 1958.
Die Wallfahrtskirche, mit einem 37 Meter hohen Turm, ist im Barockstil erbaut.
In einer Nische der Vorderfassade steht ein Engel mit dem Text “O Mutter der Armen. Erhöre uns und siehe mit Erbarmen auf uns herab”. Dies bedeutet auf Niederländisch: “O Moeder van de armen. Verhoor ons en zie met medelijden op ons neer”. Dies deutet auf diesen Wallfahrtsort hin.
Das Gnadenbild ist von 7 Putten umgeben, die Darstellungen der 7 Schmerzen Mariens tragen. Diese Gemälde wurden von Joseph Wengenmayr (1723-1804) angefertigt. Links vom Gnadenbild steht die Statue des Evangelisten Johannes und auf der anderen Seite befindet sich die Darstellung der Maria Magdalena.
Das Bildnis der Schmerzensmutter stammt aus dem 18. Jahrhundert, ist aus Ton und Zement gefertigt. Die Darstellung steht nahe dem Hochaltar, wo Triumphbögen angebracht sind.
Rechts von dem Altarbild, im rechten Seitenaltar, steht Maria, die Unbefleckte Empfängnis, auf einer Weltkugel und bezwingt die Schlange und den Drachen. Die Statue wurde im Jahr 1720 von Matthias Pußjäger (1654-1734) geschaffen. Vier Engel tragen Symbole Mariens: Turm, Spiegel, Stern und Lilie. Das linke Altarbild stellt Maria als Rosenkranzkönigin dar, die von einigen Heiligen umgeben wird.
Eine Deckenfreske zeigt Maria, die in den Himmel aufgenommen wird. An einer Seitenwand werden Szenen aus dem Leben Marias dargestellt. In der Kirche gibt es auch Dankesbekundungen durch Votivgaben.
An den Seitenwänden sind zwei Szenen aus dem Leben Marias gemalt, nämlich die Geburt und der Tod. Diese wurden 1897 von Hans Rabensteiner (1849-1930) geschaffen. An den Wänden sind 14 Stationen des Kreuzweges angebracht und diese wurden von Joseph Wengenmayr (1723-1804) geschaffen.
Die Friedhofskapelle zeigt jahrhundertealte Fresken, darunter Abbildungen von Gott, umgeben von Engeln, die Auffindung Jesu im Tempel, die Zerstörung von Kultbildern durch Kaiserin Helena und die beschädigte Darstellung der Flucht nach Ägypten.
Es gibt einen Besinnungsweg “Zu den sieben Schmerzen Mariens”, aus Kiefernholz von Hartmut Hintner (geboren 1970).
Die Wallfahrtskirche ist täglich geöffnet.
Riffian liegt in der Provinz Bozen, etwas oberhalb von Meran/Merano im Passeiertal. Riffian liegt an der Straße SS44.
Die Adresse des Wallfahrtsortes “Wallfahrtskirche Zu den Sieben Schmerzen Mariens” (“Santuario della Madonna Addolorata”) lautet: Via della Chiesa 24, 39010 Riffian/Riffano.
Aktuelle Informationen finden Sie unter www.wallfahrtskirche.riffian.com
Heute zu Besuch in der Wallfahrtskirche in Riffian mit dem Namen “Zu den Sieben Schmerzen Mariens”. Ein Kreuzweg begleitet die Pilger von der Durchgangsstraße zur etwas höher gelegenen Kirche.
Die Friedhofskapelle wurde 1400 erbaut und dort sehe ich alte Fresken aus dem Jahr 1415 mit beschädigten Darstellungen, unter anderem von der Flucht nach Ägypten, der Anbetung durch die Heiligen Drei Könige und dem Zerschlagen des goldenen Kalbes durch Mose. Was für begnadete Künstler es doch gibt!
Dan kom ik bij de bedevaartskerk. Wat is de voorgevel indrukwekkend! Boven het barokke portaal een engel, die wordt geflankeerd door twee heiligen, namelijk Johannes de Doper en de heilige Nicolaas van Myra. De engel houdt een bord vast, met daarop de tekst die ik vertaal naar het Nederlands: “O, Moeder van de armen verhoor ons en kijk met mededogen op ons neer.” Dit voelt als een uitnodiging om snel naar binnen te gaan. Boven de ingangsdeur staat te lezen “S. Maria ora pro nobis” en dit Latijn betekent in het Nederlands “Heilige Maria bidt voor ons”.
In der Kirche läuft eine Eucharistiefeier, die fast bei der Kommunion angekommen ist. Also ist es ein bisschen Warten, um in der Kirche eine Runde zu machen. Um eine Viertelstunde zu überbrücken, nehme ich auf der hintersten Bank Platz und schaue voll Bewunderung auf das Hochaltar. Das Gnadenbild ist eine Pieta aus dem 14. Jahrhundert. Der Blick von Maria ist auf ihren Sohn gerichtet und dieser ist voll Schmerz. Barocke Engel umgeben das Vesperbild.
Nach über 15 Minuten ist die Messe vorbei und ich verlasse die Holzbank und beginne die Kirchenrunde. Während des Rundgangs sehe ich Bilder unter anderem von Johannes dem Evangelisten, dem Propheten Jesaja, Maria Magdalena und dem voraussagenden Simeon.
Eine Darstellung der schmerzhaften Muttergottes steht auf einer Erhöhung. Maria hat ein Schwert durch das Herz und steht auf einem Erdglobus, während sie die Schlange zertritt. In dieser Wallfahrtskirche wird die Jungfrau Maria auch als Rosenkranzkönigin dargestellt.
Sehr auffallend finde ich die Malerei an der Decke mit der Himmelfahrt Marias. Um dieses Bild sind die vier Evangelisten dargestellt. Danach ist Zeit für Gebet am Gnadenbild. In meinen Gedanken kommen gute Bekannte und Freunde, die Kraft gebrauchen können.
Nach dem Gebet schaue ich lange auf die Pietà und danke Maria, dass ich diese Wallfahrtskirche besuchen durfte. In Gedanken nehme ich wunderschöne Erinnerungen an diesen Besuch mit.
In der Region Rif gibt es viele Wander- und Fahrradmöglichkeiten. Die Berge reichen bis zu etwa 2000 Metern.
In der Nähe von Riffian liegt das Örtchen Plaus, das man nach 18 km westwärts erreicht. In der Monikakirche aus dem Jahr 1403 steht eine schöne Marienstatue.
Für die Kirche sind an den Wänden 18 Bilder angebracht. Diese stellen den Totentanz aus dem Jahr 2001 dar.
Von Riffian sind es 8 km bis Mera/Meran.
Bozen/Bolzano liegt 38 km südöstlich von Riffian.
Von Riffian sind es 47 km nach Südwesten bis zum Wallfahrtsort Martell/Martello.
Von Riffian abreisen, um das Wallfahrtsziel Maria Trens zu besuchen, bedeutet, 57 km nordöstlich zu fahren.
Von Riffian zum Wallfahrtsort Eppan zu fahren bedeutet 36 km nach Süden zu fahren.
Gepostet: 3. Juli 2024
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