In der brabantischen Hauptstadt ‘s-Hertogenbosch findet jährlich eine Bittprozession statt. Meistens findet diese am zweiten Sonntag im Mai statt.

Nach einer Eucharistiefeier in der St. Johanneskirche folgt ein Umzug durch das Stadtzentrum. Der Abschluss ist an der Kathedrale mit dem Gesang des Liedes der Süßen Lieben Frau von Den Bosch.
Im Umzug steht das Bild der Süßen Mutter im Mittelpunkt, das sonst einen prominenten Platz in der Kathedrale einnimmt. Das Bildnis Mariens wird im Umzug von den Mitgliedern der Bruderschaft Unserer Lieben Frau von Den Bosch mitgetragen. Weiter nehmen an der Bittprozession Geistliche, Vertreter verschiedener Zünfte und Mitglieder anderer Bruderschaften teil.
Das Bild der Süßen Mutter trägt einen Mantel, entworfen von Margriet Luyen (1952). Der Mantel trägt den Namen “Hoffnung und Trost”. Maria trägt diesen Mantel in der Fastenzeit und im Mai.
Die Geschichte der Maria-Ommegang von ‘s-Hertogenbosch reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück.

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