In het midden van de Waalse stad Sint-Niklaas, met zicht op de Markt, staat de monumentale Sint-Nicolaaskerk, waar afbeeldingen van Maria rijk zijn vertegenwoordigd. Het eerste bouwwerk van de kerk is een houten kerkje dat in 1238 wordt ingewijd. Daarna volgt een stenen godshuis in 1262. In de daarop volgende eeuwen wordt de kerk meermaals vergroot en verbouwd. Gedurende het bestaan van de kerk is er niet alleen voorspoed met de aanwezigheid van vele gelovigen, maar zijn ook tegenslagen te incasseren zoals brand, gedwongen sluiting en plundering.
An der Rückwand der Kirche sind Dekorationen mit zwei großen, Eichenholztüren angebracht. Links sind die sieben Freuden Mariens und rechts die sieben Schmerzen Mariens von Matthias Zens (1839-1921) dargestellt, einem religiösen Bildhauer im neugotischen Stil.
Die Kirche zeigt große Buntglasfenster, auf denen auch Maria abgebildet ist.
Bei der St.-Barbara-Kapelle sind Kunstwerke zu sehen von unter anderem einer Steinskulptur aus dem Jahr 1664 von Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, deren Künstler unbekannt ist.
Die Kommunionbank wurde von Pieter De Vigne (1812-1877) mit Medaillons gefertigt, darunter Maria und Josef am linken Seitenaltar. Der Unsere-Liebe-Frau-Altar aus dem Jahr 1658 ist an der Nordseite der Kirche in einem Seitenaltar aufgestellt. Die Darstellung von Maria mit Kind stammt von Norbert van den Eynde (1628-1704). Auf dem Medaillon steht der Text “Maria uns borch door Samans zorg”. Es ist eine Ehrung des Spenders Pieter Zaman.
An der rechten Seite der Kirche steht eine Holzstatue der Gottesmutter aus dem Jahr 1841, dem Gründungsjahr der “Kongregation der Fräulein der Stadt Sint-Niklaas”. Diese Statue stand jahrelang in der Kapelle der Armen Klarissen zu Sint-Niklaas. Durch die Auflösung der Kongregation im Jahr 1962 wurde die Figur dem Kloster geschenkt. Durch die Schließung dieses Klosters wurde die Statue im Jahr 2011 der Sint-Niklaaskerk geschenkt. Der goldbrokatene Mantel und das Kleid wurden 1981 von den Schwestern restauriert. Der Thron Mariens wurde von Rik Bosteels (*1932) angefertigt.
Im südlichen Portikus befindet sich ein Andachtsbild der Gottesmutter von Halle hinter Glas. Die Figur stammt aus dem Jahr 1748 und ist 132 cm hoch, geschaffen von Huybrecht Willink. Die Figur hat geschnitzte und polychromierte Köpfe und Hände, auch die silberne Büste stammt aus dem Jahr 1748. Die Garderobe umfasst unter anderem Mäntel aus purpurner Seide mit Gold- und Silberstickerei. Das Prozessionsbild steht auf einem silberbeschlagenen Holzsockel. Darauf ist ein Chronogramm mit dem Text “Unbefleckt bist du Maria voller Gnade, gesegnet über alle Frauen” angebracht. Dieses Jahreszahlenspiel zeigt große Buchstaben, die zur Jahreszahl 1748 in römischen Ziffern führen. Hinter der Figur sind Prozessionsschilder der Bruderschaft der Gottesmutter von Halle angebracht.
Gegenüber der Nikolauskirche, hinter dem Rathaus, steht die Kirche unserer Lieben Frau von der Hilfe der Christen.
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