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Die erste Erwähnung einer Kirche in Tuntenhausen stammt aus der Zeit um das Jahr 1000. Das Dorf wird dann als “Tontinhusa” mit einer Kapelle geschrieben. Im Jahr 1226 ist erneut von einer Kirche am Ort die Rede.
Das Gnadenbild ist eine romanische Madonna und wurde 1334 im Auftrag eines bayerischen Herzogs geschnitzt.
Im Jahr 1441 ereignet sich das erste Wunder in Tuntenhausen. Eine Frau leidet seit 11 Jahren unter starken Schmerzen und hat einen geschwollenen Bauch. Im Schlaf erhält sie Besuch von Maria. Die Frau erhält die Bitte, an drei aufeinanderfolgenden Samstagen zur Kirche von Tuntenhausen zu gehen. Die kranke Frau spendet so viel Garn, dass damit ein neues Altartuch hergestellt werden kann. Nach ihren Besuchen in der Kirche verschwinden die Schmerzen und der Tumor im Bauch. Die Geschichte, dass eine unheilbar kranke Frau plötzlich gesund geworden ist, verbreitet sich. Dadurch nimmt die Zahl der Pilger spürbar zu. Im Jahr 1470/1480 ist die zu kleine Kirche durch ein größeres, spätgotisches Gebäude ersetzt worden.
In Wundersam-Büchern sind viele Wunder aufgezeichnet über die Periode 1506-1738.
In 1513-1533 wird der Doppeltturm mit hohen Spitzen gebaut.
Im Jahr 1548 bricht ein Feuer aus und die Anlage wird wieder aufgebaut. Das Gnadenbild geht verloren und ein neues Bild wird aus Holz geschnitzt.
Omdat het aantal pelgrims blijft groeien, komt er een nieuwe kerk. Dit gebeurt onder het bewind van Maximiliaan I van Beieren (1573-1651), hertog van Beieren (1597-1623), keurvorst van Beieren (1623-1651) en keurvorst van het Heilige Roomse Rijk (1623-1648). Het bouwplan is van Veit Schmidt (±1600-1648). De bouwtijd is gedurende de jaren 1628-1629. De inwijding vindt plaats op 1 september 1630. Het nieuwe gebouw is een hallenkerk van 32 meter lengte. Het hoogaltaar met genadebeeld is een schenking van Maximiliaan I en zijn echtgenote Elisabeth van Lotharingen (1594-1635) in het jaar 1630, die de bedevaartkerk meermaals bezoeken. Het beeld is gemaakt in 1534. Het hoogaltaar is gemaakt onder leiding van Heinrich Schön de Oudere (+1640). Franz Kessler (±1630-1717), goudsmid uit München, maakt een boogkroon. Maria is weergegeven als koningin van de hemel. Haar Kind draagt een kleine kroon.
Im Jahr 1624 wurde die Rosenkranzbruderschaft gegründet.
Das Gnadenbild, das immer bekleidet ist, wird mit einem Baldachin, einem silbernen Strahlenkranz, einem Wolkensockel und Engeln geschmückt. Die Silberarbeiten stammen von Johann Friedrich Canzler (1710-1782) aus der Zeit um 1750. Die Mäntel von Maria und Kind sind halbkreisförmig geschnitten und an der Rückseite mit Bändern befestigt.
Im Jahr 1803 gingen die Wallfahrten drastisch zurück und Kirchenschätze wurden von den ant katholischen Machthabern beschlagnahmt. Dies führte dazu, dass ab Beginn des 19. Jahrhunderts die Wallfahrten aufgrund der Folgen der staatlich verordneten Säkularisation zurückgingen. Im Jahr 1816 suchte eine Hungersnot die Region heim und ein Jahr später wurden Wallfahrten wieder zugelassen.
Te Tuntenhausen ist im Jahre 1869 die Gründung des “Bayerisch-Patriotischen Bauernvereins”, um sich gegen die Obrigkeit zu stellen. Der Verein wird im Jahre 1933 aufgelöst. Als Nachfolgeverein des aufgelösten Bauernvereins kommt im Jahre 1945 der Katholische Männerverein Tuntenhausen, der außer den Wallfahrten die Verbindung zwischen Religion und Politik sucht.
Die Krypta-Kapelle der Gräber Arco-Zinneberg wurde 1876 erbaut.
Im Jahr 1890 wurden an den beiden Türmen Restaurierungsarbeiten durchgeführt.
Renovierungen der Kirche finden in den Jahren 1937-1939 statt.
Die Darstellungen mit Bildern, die an den Außenmauern der Basilika angebracht sind, wurden 1940-1941 von Waldemar Kolmsberger dem Jüngeren (1881-1954) aus München renoviert und ergänzt.
Im Jahr 1942 wird die Kirche zur Basilika erhoben durch Pius XII., Papst in der Periode 1939-1958 und geboren als Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli (1876-1958).
Die Wallfahrtskirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals restauriert, so zum Beispiel in der Periode 2016-2020, um Bilder von Wundern von Übermalungen zu reinigen. Nach einer umfangreichen Restaurierung und dem Einbau einer neuen Orgel wurde die Basilika am 24. November 2019 festlich wiedereröffnet.
Die Wallfahrtskirche ist eine Basilika, liegt auf einer Anhöhe mitten im Dorf und ist der Aufnahme Mariens in den Himmel gewidmet. Das Wallfahrtsziel ist eine der ältesten und bekanntesten Marienkirchen Bayerns. Tuntenhausen gehört zum Erzbistum München-Freising.
Aan de buitenzijde van de basiliek zijn tegen de muren schilderingen met gebeden bevestigd. Hiermee is begonnen in de 17e eeuw en later meermaals gerenoveerd. De oudste afbeelding is tweedelig, namelijk links een vrouw in bed, waarbij in een droom Maria verschijnt en rechts dezelfde vrouw die op haar zondags is gekleed voor het genadebeeld staat. Hierover gaat het eerste mirakel uit 1441 en de schildering is van rond 1740. De tekst onder de afbeelding vertelt het verhaal van de genezing.
Bei dem Gnadenbild stehen die Worte: “Heil der Kranken, Zuflucht der Sünder, Trösterin der Betrübten, Hilfe der Christen”. Dies stammt aus der Lauretanischen Litanei. Maria hält ihr Kind und in der anderen Hand ein Zepter. Ganz oben auf dem Gnadenbild halten zwei Engel Schilde mit den lateinischen Worten “VIRGO POTENTS” (“mächtige Jungfrau”). Das Gnadenbild steht auf einem silbernen Wolkensockel mit einem vergoldeten Strahlenkranz.
Hinter dem Hochaltar sind Votivgaben an den Mauern angebracht.
Das Vesperbild (Pieta) ist aus Marmor aus dem italienischen Carrara und wurde von Wilhelm Achtermann (1799-1884), deutscher Bildhauer und Ehrenbürger der Stadt Münster, geschaffen.
Über dem Mittelschiff, unmittelbar vor dem Chor, befindet sich eine Darstellung einer thronenden Maria mit Kind; die Mutter hält ihren kleinen Sohn und in der anderen Hand ein Zepter und der kleine Jesus hält einen Miniaturglobus mit einem kleinen Kreuz darauf. Maria hat den rechten Fuß auf einer Mondsichel. Diese Figuren und die von Engeln werden Christoph Angermair (1580-1633) aus München zugeschrieben.
In der Basilika befindet sich auch die Gruft der Gräber von Arco-Zinneberg. Die Bildhauerei stammt von Johann Marggraff (1830-1917).
In der Basilika gibt es auch einen Raum für die Gebeine längst verstorbener Menschen. Hier ist der “Tuntenhauser Tod” dargestellt. Dieser Tod wird durch zwei Skelette veranschaulicht.
Im hinteren Teil der Basilika befindet sich, oberhalb der Sakristei, die Rosenkranzkapelle mit einer Zwiebelkuppel. An der Außenwand ist eine Malerei der Übergabe des Rosenkranzes von Maria an Dominikus. Auch Katharina von Siena ist dort mit Dornenkrone dargestellt. Darunter befindet sich das Wappen von Papst Pius XII., der die Wallfahrtskirche 1942 zur Basilika erhebt.
Rondom de basiliek is een ommuurde begraafplaats.
Zweimal im Jahr feiern Mitglieder des “Katholischen Männervereins Tuntenhausen” ihren Wallfahrtsdienst in der Basilika.
Ein Geschäft für Devotionalien ist vorhanden.
Der Wallfahrtsort Tuntenhausen liegt im deutschen Bundesland Bayern, zwischen München und Rosenheim. Tuntenhausen gehört zum Erzbistum München – Freising.
Die Adresse: Kirchplatz 6a, 83104 Tuntenhausen.
Mehr Informationen sind zu finden auf:
-www.tuntenhausen.de
www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-tuntenhausen-schoenau.
Bei den Parkplätzen, neben der Kirche, sehe ich einen Brunnen mit darüber einem Bild einer robusten Gottesmutter und ihres Kindes. Ständig fließt Wasser aus dem Hahn. Dies ist lebendiges Wasser!
In der Vorhalle der Basilika verweile ich bei einer weißen Marmor-Pietà des Bildhauers Wilhelm Theodor Achtermann (1799-1884) und wie immer bin ich beeindruckt von der Mutter bei ihrem verstorbenen Sohn. Hier sehe ich auch Grabplatten von Graf Ludwig zu Arco-Zinneberg und seiner jung verstorbenen Gattin Adolfina zu Arco-Zinneberg. Ganz in der Nähe sind Votivtafeln zu sehen und wunderschön sind kleine Skulpturen an der Decke.
Der Hochaltar ist durch ein Gitterwerk abgetrennt. Die Nähe zum Gnadenbild zu suchen, ist mir nicht vergönnt. Die Darstellung von Maria und Kind steht sicher in einiger Entfernung. Maria ist mit einem bestickten Mantel bekleidet. Sie ist gekrönt, ebenso ihr Kind und goldene Strahlen umgeben die Gottesmutter. Ich blicke auf das Antlitz Mariens. Was für ein freundliches Gesicht hat sie!
Für den Chor und hoch an der Decke sehe ich die thronende, gekrönte Madonna mit Kind. Was für ein wunderschönes Kunstwerk!
Der nördliche Priesterchoraltar zeigt ein Gemälde der Begegnung zwischen Maria und ihrer Cousine Elisabeth.
Im nördlichen Seitenaltar sehe ich ein Altarbild, das den knienden Dominikus, mit Hund, Lilie und Rosenkranz, bei Maria zeigt. Im südlichen Seitenaltar steht Anna, die Mutter Marias, zentral. Die Mutter weist der Tochter den Weg.
An einer Säule stehe ich und blicke auf den gekreuzigten Jesus, darunter Maria mit einem Schwert in der Brust. Welch Leid!
An der anderen Seite der Basilika befindet sich ein Triptychon, dessen zwei Seitenflügel eine geschlossene und eine offene Stellung ermöglichen. In der geschlossenen Situation sind vier Bilder des Ritters sichtbar, der das Kunstwerk gespendet hat. Wenn das Ganze geöffnet ist, ist in der Mitte die Krönung Marias zu sehen und darum herum der Ritter, der behandelt wird. Was für ein einnehmendes Kunstwerk ist das!
Mir fallen auch die vielen großen Kerzen auf, die in dieser Basilika ausgestellt sind. Es sind Kerzen als Ausdruck von Dankbarkeit und eines besonderen Ereignisses in einem Leben.
Die Basilika zeigt besondere Schönheit mit vergoldeten Statuen, farbenfrohen Gemälden und hölzernen, kunstvoll bearbeiteten Bänken. Ich empfinde es als ein großes Geschenk, hierher kommen zu dürfen.
In Tuntenhausen steht, nicht weit von der Wallfahrtskirche, ein ganz besonderes Gebäude, nämlich eine riesige, aufwendige Weihnachtskrippe mit dem Namen “die Tuntenhausener Krippe”. Das Museum hat begrenzte Öffnungszeiten. Die aufwendige Krippe aus der Barockzeit ist eine Rekonstruktion der im 18. Jahrhundert verloren gegangenen. Eine Zeichnung mit Hinweisen wurde 1840 gefunden, und für diese wurde die heutige Ausstellung geschaffen. Über 1300 Elemente sind dargestellt, darunter einige hundert Figuren. Dutzende Szenen sind ausgearbeitet, wie die Verkündigung des Engels an die Hirten, die Ankunft der Heiligen Drei Könige, die Kindermord durch die Soldaten des Herodes, Jesus im Tempel mit den Schriftgelehrten und eine Hochzeit mit Fest. Das Ganze zeigt hohe Qualität der künstlerischen Ausdrucksformen. Ursprünglich war die Ausstellung in der Wallfahrtskirche zu sehen.
Von Feldkirchen, bei Rott am Inn, nach Tuntenhausen sind es 13 km in nordöstlicher Richtung. Im Ort steht eine Kirche mit einem bemerkenswert schönen Inneren und prächtigen Darstellungen.
Die große Stadt München verlassen, um nach Tuntenhausen zu reisen, beinhaltet 72 km nach Südosten zurücklegen.
Rosenheim verlassen, um zum Wallfahrtsort Tuntenhausen zu gelangen, bedeutet 16 km nach Nordwesten zu fahren.
Von der Wallfahrtsstätte Maria Eck bei Siegsdorf nach Tuntenhausen zu fahren, bedeutet, 70 km nach Westen zu fahren.
Verlassen Sie den Wallfahrtsort Ponlach bei Tittmoning, um nach Tuntenhausen zu gelangen, und legen Sie dabei 75 km nach Westen zurück.
Van het grote bedevaartsoord Altötting naar Tuntenhausen gaan, houdt in 85 km overbruggen in zuidwestelijke richting.
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