Geschichte
Der Gründer des Klosters in Wietmarschen ist Hugo von Büren, der ein Ritter gewesen ist, aus den Niederlanden stammend. Der erste Abt des Klosters in Wietmarschen ist Mönch Hildebrand von Utrecht. Die erste Feier findet am 14. September 1152 statt. Im Jahr 1154 erstellt der Bischof die Urkunde der Klostergründung.
Der Wallfahrtsort besteht ab 1220 und seit seiner Gründung steht das Gnadenbild in der Kirche. Das Bild ist daher von vor 1220. Die Herkunft des kleinen Bildes ist unbekannt, und das gilt auch für den Schöpfer.
Das Benediktinerkloster “Sankt Marienrode” mit Marienwallfahrt besteht seit 1220 und gehört zum Bistum Münster. Die Stifterin ist Gräfin Gertrud von Bentheim (ca. 1090-ca. 1160), die Hugo von Büren 1152 bei der Gründung des Klosters half, indem sie ihm Land zur Verfügung stellte. Es wird erzählt, dass später eine Gräfin von Bentheim das Kloster besucht und das Gnadenbild mit nach Hause nimmt. Am nächsten Morgen ist es verschwunden und wird in Wietmarschen am alten Ort wiedergefunden. Dies wiederholt sich noch einige Male, woraufhin beschlossen wird, dass das Bild für immer in Wietmarschen bleibt.
Der Hochaltar an der Ostseite der Kirche stammt aus der Zeit der Romantik und wurde etwa 1230 gefertigt.
Der barocke Annenaltar ist aus dem Jahr 1662. Er ist aus Sandstein gefertigt vom Bildhauer Bernd Meiering/Meyring (±1628-1723).
Im Jahr 1675 wandelt Christoph Bernhard von Galen (1606-1678), Fürstbischof von Münster (1650-1678), das Kloster in ein hochadeliges freiweltliches Damenstift um.
Der Hauptaltar stammt aus dem Jahr 1682 und wurde vom Bildhauer Georg Dollart (±1660-±1720) aus Münster gefertigt. Gespendet von Äbtissin Sybilla von Twinckel (1652-1710), Äbtissin des Klosters/Damenstift Wietmarschen (1682-1710).
Im Jahr 1811 wird das Damenstift durch die Säkularisation unter Napoleon aufgehoben. Er überlässt die Anlage dem Fürsten von Bentheim.
Im Jahr 1921 erhalten die Bilder Maria und Kind neue Kronen; es sind Geschenke von Frauenvereinen.
In 1927-1930 wurde die Kirche mit einer neuen Marienkapelle im rechten Seitenschiff erweitert. Der Entwurf stammt vom Architekten Albert Feldwisch-Dentrup (1872-1934).
Um 1975 wurde das Klostergebäude vollständig restauriert.
Im Jahr 2014 erhält das Gnadenbild einen anderen Platz in der Kirche, nachdem über dies jahrelang beraten worden ist. Der neue Raum ist eine separate Kapelle in der Kirche und ein Entwurf des Architekten Tobias Klodwig (*1965). In dieser Kirche hat das Bild früher auf dem Hochaltar und auf dem Nikolausaltar gestanden.
Wallfahrtsort
Der Wallfahrtsort Wietmarschen, der zum Bistum Osnabrück gehört, zählt etwa 4.000 Einwohner. Die Wallfahrtskirche ist dem Heiligen Johannes dem Apostel gewidmet und beherbergt in einer separaten Kapelle die Marienstatue mit Kind aus dem 13. Jahrhundert. Der Wallfahrtsort gehört zu den ältesten marianischen Orten in Deutschland. Die Kirche steht im Zentrum des ehemaligen Stifts auf dem Gelände des mittelalterlichen Klosters.
Das Gnadenbild stammt aus der Zeit vor 1220, besetzt mit goldenen und silbernen Platten. Kopf und Hände von Maria und Kind, der Umhang und die Kronen sind vermutlich aus dem frühen 20. Jahrhundert, als die Wallfahrten unter Anregung von Hermann Wilhelm Berning (1877-1955), Bischof von Osnabrück (1914-1955), wieder auflebten. Die thronende Maria hält das Kind auf dem linken Arm.
In der Kirche gibt es eine Kapelle mit einer Pietà aus ca. 1500.
Südlich der Kirche befindet sich ein Hinweis auf einen mittelalterlichen Kreuzweg. Dies ist auf einer Karte aus dem Jahr 1585 des Staatsarchivs in Münster zu sehen, die auf einem Stein befestigt ist.
Rond de kerk staan gebouwen van de stift, waar vermogende vrouwen van hoge afkomst hebben gewoond. Vanaf ±1650 hebben de vrouwen eigen woonruimten. Later worden de gebouwen gebruikt voor huisvesting van senioren.
Auf dem Gelände des Heiligtums gibt es auch ein Stiftsmuseum.
Der “Glaubensweg der Seligpreisung” führt von Lohne nach Wietmarschen.
ERHÄLTLICHKEIT
Wietmarschen gehört zum Landkreis Grafschaft Bentheim und liegt bei Nordhorn und Lingen, nicht weit von der Grenze zu den Niederlanden. Der Wallfahrtsort liegt im Bundesland Niedersachsen.
Adresse: Am Klostergarten, 49835 Wietmarschen.
Aktuelle Informationen sind zu finden auf www.pg-wietmarschen-lohne.de.
ERLEBNIS
Über das Heiligtum von Wietmarschen habe ich einiges gelesen und es fasziniert mich sehr. Es ist ein alter Wallfahrtsort mit einer reichen Geschichte. Ich freue mich daher darauf, ihn zu besuchen.
In der Kirche wurde eine separate Kapelle errichtet; das Gnadenbild ist in einem etwas kleineren Raum zu begrüßen. Die Kirche ist ein besonderes Gebäude mit einer nie dagewesenen Wallfahrtskapelle.
Bij het binnengaan van de genadekapel lees ik op de grond de woorden “Pforte der Barmherzigkeit” (poort van de barmhartigheid). Voorbij deze openstaande deur is het de kapel ingaan en het Mariabeeld zien. Het genadebeeld staat opvallend centraal tegen de achterwand van de Mariakapel. Wat staat deze oude, kleine beeltenis prachtig in een blauwe, vierkante nis. Voor de beeltenis liggen ex voto’s onder glasplaten. Het zijn kostbare, zilveren dankbetuigingen, want Maria heeft velen geholpen. Bij het beeld branden kaarsen. Wat een sfeervol zicht is het hier! Banken nodigen me uit plaats te nemen. Het is tijd maken voor gebeden, speciaal voor vrienden die hulp kunnen gebruiken.
Anschließend mache ich einen Rundgang durch die Kirche. Im rechten Seitenaltar der Heiligen Anna gibt es eine Darstellung von Maria mit dem Erzengel Gabriel über ihr und unter der Abbildung der Gottesmutter wieder Maria mit Mutter Anna und dem kleinen Sohn. Unter den Abbildungen lese ich von einer gütigen Geberin.
Der linke Seitenaltar ist dem Heiligen Nikolaus geweiht. Mit Maria ist Nikolaus mein großes Vorbild. Nikolaus ist zweimal abgebildet; als Retter von drei Kindern und Empfänger von Stab und Mitra von Engeln. Auch hier ist unten die Spenderin erwähnt.
In einer Kapelle steht eine Pietà, wieder einmal bekomme ich es mit der dargestellten Mutter Maria zu tun. Ich werde mich noch ein wenig hinsetzen und für Freunde mit eingeschränkter Gesundheit beten. Danach verlasse ich die Kirche.
Nachdem ich die Wallfahrtskirche verlassen habe, gehe ich zu einer Kapelle, die neben der Straße gebaut ist. Auch hier sehe ich ein Bild einer Pietà. Das Vesperbild finde ich solch eine ergreifende Darstellung.
Etwas weiter komme ich zu einer Lourdesgrotte, wo die vertrauten Abbildungen von Maria und Bernadette aufgestellt sind. Leider kann ich keine Kerzen bei der Grotte anzünden. Es ist, sich auf eine Bank zu setzen und an die Erscheinungen in Lourdes zu denken.
Abschließend runde ich den Rundgang auf dem weitläufigen Klosterkomplex ab und sehe einen Stein eines mittelalterlichen Kreuzwegs, Gebäude von wohlhabenden Damen von vor Jahrhunderten und einen alten Teil der Wallfahrtskirche. Was hat dieser schöne Marienort viel zu bieten!
UMGEBUNG
Von Münster nach Wietmarschen zu fahren, bedeutet 95 Kilometer in nördlicher Richtung zu fahren.
Die Entfernung Nordhorn – Wietmarschen beträgt 13 km nordwärts.
Von Osnabrück nach Wietmarschen bedeutet, 85 Kilometer nach Nordwesten zu überbrücken.
Das niederländische Enschede zu verlassen, um in Wietmarschen anzukommen, ist eine 45 km lange Reise nach Nordosten.
~~~







