
Eine Legende aus der Zeit um 1300 liegt dem Wallfahrtsort Guadalupe zugrunde. Die Geschichte handelt von einem Hirten, der 1743 von dem Mönch Francisco de San José den Namen Gil Cordero de Santa Maria erhält.
Ein Hirte namens Gil Cordero aus Cáceres sucht seit drei Tagen nach einer verlorenen Kuh. Er sucht am Ufer des Flusses Guadalupe (Guadalupejo), der in den Bergen von Villuescas entspringt und bei Peloch in den Guadiana mündet, und findet schließlich das Tier. Der Hirte erschrickt, denn die Kuh ist tot. Er beschließt, ihr Fell abzuziehen, um es zu verkaufen und dafür etwas Geld zu erhalten. Gil Cordero packt ein Messer und zeichnet ein Kreuz auf die Haut der Kuh. Da erscheint Maria und sagt dem Hirten, dass an dieser Stelle ein Schatz vergraben sei. Sofort nach diesen Worten Marias erwacht die Kuh zum Leben. Der Hirte ist fassungslos. Die Gottesmutter sagt ihm, er solle das Ereignis den Priestern in Cáceres erzählen. Gil Cordero tut dies sofort, aber die Priester glauben ihm nicht. Niedergeschlagen geht er nach Hause. Dort weint seine Frau, denn ihr Sohn ist gerade gestorben. Der Hirte betet zur Gottesmutter und plötzlich erwacht der Sohn zum Leben. Dies erfahren die Geistlichen in Cáceres und nun glauben sie, was der Hirte ihnen erzählt hat. Sie gehen zu der Stelle der Erscheinung und graben. Sie finden eine Marienstatue der Schwarzen Madonna, die vom Apostel Lukas gemacht wurde und aus dem Nahen Osten stammt. Die Statue stammt dann aus dem 1. Jahrhundert und liegt neben dem gestorbenen Lukas. Die sterblichen Überreste und die Statue gehen von Achaia nach Konstantinopel und 582 nach Rom und dann nach Sevilla. 711 kommt die Invasion der Araber und 714 fliehen einige Geistliche mit der Statue. Sie vergraben die Statue in der Nähe des Flusses Guadalupe, um sie vor Zerstörung durch die Mauren zu schützen. Ungefähr 500 Jahre ist die Statue verschwunden. Nach dem Fund der Statue wird eine Kapelle gebaut und dann wohnen Menschen in der Nähe der Kapelle und so entsteht der Ort Guadalupe.
Later wordt het kapelletje vervangen door een groter gebouw en wordt er een klooster aangebouwd. In 1330 bezoekt Alfons XI, koning van Castilië en León 1311-1350, het kerkje. Hij vindt dit te klein en in te slechte toestand. De koning beveelt een nieuwe kerk te bouwen en deze is in 1336 gereed. In 1340 roept de koning de hulp in van de Maagd van Guadalupe en verslaat met de Castiliaans-Portugese christelijke troepen de Moren (Benimerines, Banu Marin) uit Noordwest-Afrika bij Salado. Als dank laat hij in Guadalupe een groot klooster bouwen. Alfons XI is de eerste beschermheer van het heiligdom. In 1389 is het een klooster volgens een koninklijk besluit van Johan I, koning van Castilië en León 1379-1390. Hij is de nieuwe beschermheer en beveelt dat het bouwwerk een klooster wordt. Er komen monniken van de orde van Hiëronymus. Rond het grote klooster zijn verdedigingsgordels gebouwd. Het grote klooster is gerealiseerd in de 14e en 15e eeuw. Als eerste is de hoofdkerk (“Templo Mayor”) gebouwd en de rechthoekige kapel van Santa Catalina. In 1835 moeten de monniken Guadalupe verlaten door de secularisatie. In 1879 wordt het heiligdom een nationaal monument.
Im Jahr 1907 wird die Verwaltung und Leitung des Klosters Franziskanern anvertraut. Das Kloster wird von den neuen Verwaltern renoviert. Unsere Liebe Frau von Guadalupe wird 1907 zur Schutzpatronin von Extremadura. Im Jahr 1908 erhalten die Franziskaner den Auftrag, das religiöse Leben in Guadalupe zu erneuern und die Gebäude und Kunstwerke zu restaurieren.
Seit dem 12. Oktober 1928 ist unsere Frau von Guadalupe die Schutzpatronin aller spanischsprachigen Länder.
Im Jahr 1955 erhob Pius XII., Papst von 1939-1958, die Kirche des Heiligtums zur Basilika.
Am 4. November 1982 besuchte Johannes Paul II., Papst 1978-2005, Guadalupe.
Guadalupe ist einer der am meisten besuchten Wallfahrtsorte in Spanien.
Das Königliche Kloster Unserer Lieben Frau von Guadalupe ist ein römisch-katholischer Wallfahrtsort. Durch aufeinanderfolgende Erweiterungen des Klosters sind verschiedene Baustile wie Barock, Gotik und Renaissance zu erkennen. Das Innere der Basilika ist für die besuchenden Pilger beeindruckend.
Im Kloster gibt es auch eine Bibliothek und Museen zu besichtigen. Hier sind Werke unter anderem von El Greco, Goya und Francisco de Zurbarán zu sehen. Das Stickereimuseum wurde 1928 eröffnet.
Im Kloster werden königliche Personen begraben, darunter Enrique von Kastilien (1425-1474) und María von Aragón (1403-1445).
Die Jungfrau von Guadalupe ist die Schutzpatronin von Extremadura mit dem offiziellen Feiertag am 8. September. Die Feste dauern vom 6. bis zum 9. September.
Der Ort ist nach dem Hirten Gil Cordero benannt. Auch die Hütte, in der er mit seiner Familie lebte, steht dort noch.
Das Königliche Kloster Unserer Lieben Frau von Guadalupe (“Real Monasterio de Nuestra Señora de Guadalupe”) steht seit 1993 auf der Welterbeliste der Unesco. Das Kloster ist täglich geöffnet.
Guadalupe liegt im Westen von Spanien in der Provinz Cáceres in der Region Extremadura auf einer Höhe von über 600 Metern in der Sierra de Guadalupe.
Adresse: Plaza Santa Maria de Guadalupe, 10140 Guadalupe, Cáceres.
Aktuelle Informationen finden Sie unter www.monasterioguadalupe.com
In Guadalupe stehe ich vor einer geschlossenen, schweren Tür des Klosters und sehe darauf Phasen aus dem Leben Marias. Glücklicherweise gibt es noch eine andere Zugangstür zur Basilika.
Vom Heiligtum von Guadalupe finde ich die Basilika mit den Bögen, Fenstern, Portalen und Statuen am faszinierendsten. Im Chor sehe ich eine Statue von Nikolaus von Myra und viele Kapellen. Auch der Kreuzweg von 1519-1533 erregt meine Aufmerksamkeit. Ich besuche Sakristei und Museen. Dann wird mir klar, dass hier enorm viele Kunstschätze vorhanden sind.
Bijzonder veel indruk maakt het hoofdaltaar op mij met het zwarte beeld van Onze-Lieve-Vrouw van Guadalupe. Ook in de Mariakapel is er een beeld van Onze-Lieve-Vrouw van Guadalupe. Het is een tronende, romantische Moeder Gods uit cederhout.
Dan suche ich eine Unterkunft und finde ein Hotel gegenüber der Basilika. Welch eine schöne Aussicht habe ich!
Nach Guadalupe sind mehr als 10 historische Wanderrouten angelegt worden, die zum Kloster und zum Dorf führen.
Von Guadalupe sind es 200 km Fahrt nach Toledo, nach Mérida 125 km und nach Sevilla 285 km.
Veröffentlicht: 31. März 2023
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