Das kulturhistorische Museum W befindet sich im alten Rathaus gegenüber der St. Marinus-Kirche. Das Gebäude wurde um 1550 fertiggestellt und hat im Laufe der vielen Jahre einige Umbauten erfahren. Das Gebäude ist ein nationales Denkmal. Das Museum verfügt über Kernsammlungen regionaler und religiöser Kunst. Zusätzlich werden Wechselausstellungen veranstaltet.Im Museum wird Maria viel Aufmerksamkeit geschenkt.
Maria traf das Kind von Nicolaas van der Veken (1637-1709), Bildhauer aus Mechelen, datiert aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Skulptur ist aus polychromer Linde. Maria trägt ihr fast nacktes Kind auf dem linken Arm und nahe am Herzen.
Im Museum ist auch eine Marienwand mit 11 Abbildungen von Maria aufgestellt. Die größte Figur steht zentral in der Aufstellung der Abbildungen und stellt Maria mit Kind auf der Mondsichel dar. Maria wird als die unbefleckte Königin des Himmels dargestellt und steht auf einer Mondsichel. Ihr Kind wurde ursprünglich ganz nackt dargestellt, aber im 19. Jahrhundert wurde das Geschlecht entfernt und durch ein hölzernes Schurzchen ersetzt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Kind immer noch als zu nackt angesehen und ein Tuch aus Spachtelmasse wurde modelliert. Die ursprünglichen Enden der Mondsichel wurden abgesägt. Die Darstellung stammt aus der Zeit um 1520 und ist aus Eichenholz gefertigt und anschließend bemalt. Der Künstler ist unbekannt.

Die Maria mit dem Kind ist im Museum mehrmals zu sehen. Das Thema ist ein sehr beliebtes Thema in der bildenden Kunst. Ab dem 14. Jahrhundert wird Maria meist stehend in liebevoller Haltung zu ihrem Söhnchen dargestellt. Laut der Erwähnung am unteren Rand der Liste ist der Schöpfer Bernard van Orley (ca. 1487-1541), Maler und Entwerfer von Wandteppichen und Bleiglasfenstern aus Brüssel.
Ein Gemälde von Pieter de Grebber (±1600-±1652), niederländischer Kunstmaler, zeigt abermals Maria mit Kind. Es ist ein Werk aus dem Jahr 1632. Pieter de Grebber widmete sich der Anfertigung religiöser Darstellungen, wobei seine Einflüsse von Caravaggio, Rembrandt und Rubens mit Licht- und Dunkelkontrasten spürbar sind. Das Gemälde gibt eindringlich wieder, dass die Betrachterin durch Maria mit ihren braunen Augen angesehen wird. Diese Augen folgen dem Besucher, egal wo dieser steht.

Die aus Lindenholz gefertigte Anna-Selbdritt-Figur ist bemalt. Die Mutter wird als Schutzheilige der Familie dargestellt. Das Bild wurde in der Zeit von 1675 bis 1700 geschaffen. Der Bildhauer ist unbekannt. Die Figur ist in einer Höhe von etwa drei Metern angebracht, so dass Anna den Betrachter ansieht. Ihre Tochter Maria blickt nach oben, schaut aber ihre Mutter nicht an.
In einer großen Vitrine steht ganz links eine silberne Darstellung von Maria und Kind. Es wird angenommen, dass sie aus dem späten 18. oder frühen 19. Jahrhundert stammt. Der Goldschmied ist unbekannt.
In derselben Vitrine steht links von der Mitte eine silberne Abbildung von Maria mit Kind aus dem Jahr 1804. Der Silberschmied ist Jan Baptist I Verbeckt (1735-1819) aus Antwerpen.
Ein großes Glas-Ausstellungsstück zeigt viele Bilder von Maria und mehrmals ist Maria mit Kind dargestellt.
Maria, Stern des Meeres, ist mit Ölfarben auf einer Tafel dargestellt. Sie wurde von einem unbekannten Künstler geschaffen. Das Werk stammt vermutlich aus dem 17. Jahrhundert und kam aus einem Kloster in Maastricht.
Eine große, eichene Pieta stammt aus dem beginnenden 16. Jahrhundert. Dargestellt ist die trauernde Maria und ihr verstorbener Sohn. Sichtbar sind die ins Holz geschnittenen Bluttropfen bei den Wunden Jesu. Es ist eine Schenkung von Franziskanerschwestern aus Heythuysen.
Das Gemälde der Himmelfahrt Mariens wurde mit Öl auf Leinwand von Claes Corneliszoon Moeyaert/Nicolaes Moyaert/Mooyaert (1592-1655) gemalt, der aus der Schule von Murillo stammt. Dieser religiöse Maler schuf das Werk vermutlich um 1625.
Adresse: Meikoel 2, 6001 EE Weert.
Aktuelle Informationen finden Sie unter www.museumw.nl.
Das Museum W ist geöffnet von Dienstag bis einschließlich Sonntag.